David Beckham: Für immer ein Ami
David Beckham "Wir bleiben in Amerika"
Los Angeles - Das wird die Briten nicht freuen: Fußballer David Beckham hat angekündigt, mit seiner Familie auch nach dem Ende seiner Karriere weiter in den USA leben zu wollen. Zudem hofft der Kicker, der mit seiner Frau Victoria und den Söhnen Brooklyn, 11, Romeo, 8, und Cruz, 5, in Los Angeles wohnt, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erhalten.
"Unsere Kinder gehen hier zur Schule. Sie sind glücklich hier", sagte Beckham in einem Interview mit der "Los Angeles Times". "Und so lange sie zufrieden sind, ist meine Frau zufrieden, deshalb möchten wir gerne bleiben."
Der Fußballer war mitsamt seiner Familie vor rund drei Jahren nach Los Angeles gezogen, weil er damals einen Vertrag beim Fußballclub LA Galaxy unterschrieben hatte.
Angesprochen auf die Frage der Staatsbürgerschaft sagte Beckham: "Ich hoffe sehr, dass das eines Tages passiert. Das wäre toll."
Stolz auf seine Wurzeln
Gleichwohl betonte er in dem Interview, dass er - egal was passiert - immer stolz auf seine Wurzeln sein werde. "Ich bin als Engländer geboren und aufgewachsen, daran wird sich nichts änden."
Bereits vor einem Monat hatte Beckhams Frau Victoria darüber gesprochen, dass sie und ihre Familie die USA nie mehr verlassen würden. Sie genieße es sehr, "ein kleiner Fisch in einem großen Teich zu sein".
Zuvor hatte die Tageszeitung "Daily Mail" berichtet, dass das luxuriöse Anwesen der Familie in der englischen Grafschaft Hertfordshire, das auch "Beckingham Palace" genannt wird, zum Verkauf steht. 1999 hatte das Paar den Landsitz dem Bericht zufolge für umgerechnet rund drei Millionen Euro gekauft. Nach kostspieligen Umbauarbeiten soll es jetzt etwa 21 Millionen Euro wert sein. Es verfügt unter anderem über zwei Swimmingpools, ein eigenes Aufnahmestudio und Tennisplätze. Im Garten befinden sich mehrere Pavillons, einer davon mit Marmorboden.
Ein Grund für den geplanten Verkauf von "Beckingham Palace" seien aber auch die hohen laufenden Kosten, so das Blatt. In den vergangenen Monaten sei deshalb dort bereits das Personal reduziert worden.