Deal mit Investoren: Jackson rettet Neverland-Ranch - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Deal mit Investoren Jackson rettet Neverland-Ranch

Rettung in letzter Minute: Popkönig Michael Jackson hat die Zwangsversteigerung seiner Neverland-Ranch gerade noch rechtzeitig abgewendet. Durch ein Arrangement mit britischen Investoren darf er sein Anwesen in Kalifornien vorerst behalten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Der Thriller um die Zwangsversteigerung von Ex-Popkönig Michael Jackson hat vorerst ein gutes Ende gefunden: Gerade noch rechtzeitig hat Michael Jackson seine Neverland-Ranch refinanziert. Der Popsänger habe eine vertrauliche Vereinbarung mit der Investmentgruppe Fortress getroffen, sagte Jacksons Anwalt Londell McMillan der Nachrichtenagentur AP. Die Vereinbarung erlaube es Jackson, die Ranch in Kalifornien zu behalten.

Die Versteigerung des Anwesens nördlich von Santa Barbara war wegen einer Hypothekenschuld von 24,5 Millionen Dollar (umgerechnet 15,7 Millionen Euro) für den 19. März angesetzt worden. Aus dem Umfeld des Sängers verlautete, es sei noch nicht klar, ob Jackson die Ranch behalten werde. Neverland steht seit langem leer.

Jackson ging nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs 2005 ins Ausland und wurde häufig in Bahrain gesehen. Medienberichten zufolge will Jackson aber in Zukunft mehr Zeit in England verbringen. Sein älterer Bruder Tito habe sich in der Grafschaft Devon mehrere Häuser angesehen, berichtete die britische Nachrichtenagentur Press Association. Er suche ein Haus, in das er und die gesamte Jackson-Familie sich vor dem Medienrummel zurückziehen könne, sagte Tito der Zeitung "North Devon Gazette". Michael liebe Devon, weil ihn dort niemand störe.

amz/AP/dpa