Demi Moore "Nennt mich Puma!"
Trend zum Jungmann: Frau liebt's knackig
Hamburg - möchte kein "Cougar" sein. Nach der Raubkatzenart werden in den USA Frauen über vierzig benannt, die eine Beziehung mit einem deutlich jüngeren Mann führen. Das Tier steht nicht nur wegen seines Jagdinstinkts Pate. Das silbrig glänzende Fell soll auch auf das Haar mancher Damen im fortgeschrittenen Alter anspielen.
Die 47-jährige Moore, die seit 2005 mit dem 15 Jahre jüngeren Schauspieler Ashton Kutcher verheiratet ist, gilt als eine Ikone der "Cougars". In einem Interview mit dem Modemagazin "W" zeigte sie sich jedoch alles andere als begeistert davon.
"Ich bin nun wirklich nicht die erste Frau, die eine Beziehung mit einem jüngeren Mann führt", sagte die Schauspielerin in der Dezemberausgabe der Zeitschrift. "Aber irgendwie hat man mich zum Aushängeschild dafür gemacht. Ich weiß auch nicht warum."
Cougar-Hype in den USA
In den USA gibt es einen wahren Hype um die "Cougars". In zahlreichen Serien und TV-Shows wird das Thema behandelt, spezielle Dating-Websites für angehende "Cougars" erobern das Internet. Erste Handbücher mit Tipps für die Jagd auf jüngere Männer sind bereits erschienen. Auch gehört aufgrund ihrer Beziehung zu dem 32-jährigen Musiker John Mayer zu den Aushängeschildern dieser Bewegung.
Demi Moore beansprucht für sich jedoch eine andere Bezeichnung: "Ich würde es vorziehen, Puma genannt zu werden", sagte sie der Zeitschrift.
In der Tierwelt sind Cougar und Puma Bezeichnungen für dieselbe Tierart, in der Umgangssprache gibt es aber einen wesentlichen Unterschied: Während "Cougar" für Frauen über vierzig benutzt wird und einen eher zweideutigen Klang hat, steht "Puma" für Frauen Anfang dreißig, die einen jüngeren Partner lieben.
Und vor allem: Pumas gelten als deutlich cooler als Cougars.