Designer-Show Heidi Klum zieht an
New York - In dieser Woche startet in den USA die neue Staffel von Klums Fernsehshow "Projekt Runway". Nun soll die Schönheit aus Bergisch-Gladbach nicht Maße und Gang diverser Möchtegern-Topmodels bewerten, jetzt geht es um Nachwuchsdesigner und ihre Kreationen. Das Konzept ist simpel und auch nicht neu: Die Bewerber treten in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an, die Jury entscheidet wöchentlich, wer rausfliegt.
"Ich bewerte Kleider aus meiner Perspektive, und ich bin schon lange im Geschäft", sagte Klum. "Ich habe 1993 angefangen, und ich habe viele Dinge getragen, von ganz billigen bis zu ganz teuren Stücken" erklärte sie. Manchmal habe sie in den ausgefallenen Kreationen nicht einmal gerade stehen können, manchmal habe sie auch Anweisungen und die Hilfe von zwei Leuten beim Anziehen gebraucht. "Und wenn ich nicht auf dem Laufsteg oder vor der Kamera stehe, brauche ich auch ganz konventionelle Kleidung."
Gemeinsam mit Designer Michael Kors und der Moderedakteurin Nina Garcia bewertet sie die 15 Teilnehmer und entscheidet, wer am Ende 100.000 Dollar für eine eigene Kollektion bekommt. Gedreht wurde bereits im Mai. Keiner der Bewerber durfte seitdem verraten, wie er abgeschnitten hat. Das Spektakel endet im Februar auf der New Yorker Modewoche. Dort dürfen die drei Finalisten ihre Entwürfe präsentieren.
Es ist bereits die vierte Staffel der amerikanischen Reality-Show. Durchschlagenden Erfolg als Designer hatte bisher keiner der Gewinner.
nsu/AP