Diane Kruger: "Da bin ich total nackt" - DER SPIEGEL
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Diane Kruger "Da bin ich total nackt"

Arme Diane Kruger. Die deutsche Hollywood-Schauspielerin fühlt sich irgendwie nicht richtig wahrgenommen. Die Fotografen interessierten sich nicht die Bohne für ihr wahres Ich, tönt die Blondine. Dann schon lieber Filmaufnahmen, denn die sind wenigstens "roh und befreiend".
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Diane Kruger: Von Hildesheim nach Hollywood

Foto: Evan Agostini/ Getty Images

Los Angeles - Ja, auch Prominente haben Sorgen. Schlimme Sache, wenn man sich ständig missverstanden fühlt. So ergeht es offenbar auch Kino-Beauty Diane Kruger ("Inglourious Basterds", "Troja"), die an ihre Modelkarriere nahtlos eine schauspielerische anschloss und dennoch mit denselben lästigen Showbiz-Gesetzen zu kämpfen hat.

"Ich glaube nicht, dass die Fotografen wirklich mich sehen wollen", jammerte sie dem Internetdienst Femalefirst zufolge. Alles, was bei den Aufnahmen zähle, sei der Stil des jeweiligen Monats. Dabei würde die 32-Jährige so gern "mal ein Foto sehen, das wirklich einfängt, was mich ausmacht". Mehr noch: "Ich wünschte, die Menschen könnten meine Seele in den Bildern erkennen", sagte die Darstellerin.

Im Film sei das anders, da würde man ihr wahres Ich eher erkennen, vermutet Kruger. "Da bin ich total nackt. Das ist roh. Und sehr befreiend."

Ursprünglich hatte Kruger demnach gehofft, mit dem Ende ihrer Modelkarriere den ewigen Foto-Shootings entkommen zu sein. "Ich hatte es so satt, immer nur angeschubst und vorgeführt zu werden." Doch angesichts ihrer Popularität ist offenbar das Gegenteil der Fall. Das Schlimme sei, dass sie "jetzt mehr als je zuvor" vor die Objektive gezerrt werde.

Beim Modeln gehe es ums Posen, darum, die ganze Zeit so gut wie möglich auszusehen. Auch beim Schauspielern müsse man sich stets der Kamera bewusst sein. Hier allerdings gelte: "Je mehr du deine Fehler zeigst, desto besser wirst du sein."

ala

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