Die Gsell und der Prinz: Foffi enthüllt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Die Gsell und der Prinz Foffi enthüllt

Er ist Prinz, man kennt ihn als "Foffi" und zu einiger Bekanntheit brachte er es durch seine im Fernsehen zelebrierte Beziehung zu einer prominenten Schönheitschirurgenwitwe. Jetzt kündigte Ferfried von Hohenzollern ein "Enthüllungsbuch" an. Hat der öffentliche Prinz noch Geheimnisse?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Es werde "ein Buch, das etwas über mein Leben berichtet", sagte Prinz Ferfried in der N24-Talksendung "Arabella Kiesbauer". Der Titel werde lauten "Die Kunst, etwas anders zu sein" und auch Tatjana Gsell werde darin auftauchen. Zugleich dementierte der Prinz Berichte, er habe mit seiner Ex-Freundin eine Schein-Beziehung geführt. "Zwei Jahre lang eine Fake-Nummer vorzuführen, wäre mir zu anstrengend." Was angesichts dieser öffentlichen Beziehung noch enthüllt werden kann, verriet der Prinz nicht.

Er brauche noch Zeit, ehe er die Trennung von Tatjana Gsell verarbeitet hat. "Ich habe eine gewisse Sehnsucht, sie mal wieder zu sehen", sagte der 63-Jährige in der Sendung. Er habe zwar keinen Liebeskummer, beschrieb aber seine Gefühle mit den Worten: "Es könnte mir besser gehen".

"Wir haben uns, seitdem wir uns getrennt haben, nie mehr gesehen. Wir telefonieren allerdings sehr viel." Er empfinde für die Witwe des Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell "sehr starke Freundschaftsgefühle, auch Schutzgefühle ihr gegenüber".

Eifersüchtig sei er aber nicht gewesen. Ein Nachfolger an der Seite Tatjana Gsells müsse ihr "mehr Wärme geben, als ich es im Stande war zu tun". Bei ihm habe es an der Erziehung gelegen, erklärte Prinz Ferfried in der Sendung weiter. Er sei erzogen worden, "in der Öffentlichkeit keine Gefühle" zu zeigen, sondern als "Vorbild steif und stur durch die Gegend" zu laufen.

"Foffi" wird keinen Unterhalt von seiner Ex-Lebensgefährtin Tatjana Gsell beanspruchen. "Ich habe vor Frau Gsell gut gelebt, habe während Frau Gsell gut gelebt und lebe nach Frau Gsell auch gut." Berichte, wonach er Unterhalt fordere, seien falsch, so der Adlige. Er finde es traurig, dass "eine Beziehung auf diese Ebene herabgewürdigt" werde. Dass man sich mit "diesen profanen Dingen" beim Ende einer Beziehung beschäftige, finde er "erbärmlich".

dab