Lindsay Lohan: Die Unbelehrbare
Die Lindsay-Lohan-Karriere Goodbye Knast, hello Entzug
Los Angeles - Dem traurigen, oft bizarr anmutenden Niedergang des früheren Teenie-Idols ist am Montag ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden.
Die 24-Jährige wurde in den frühen Morgenstunden, noch im Schutz der Dunkelheit, aus einem Gefängnis in Lynwood im Süden von Los Angeles entlassen, nach 13 Tagen Aufenthalt.
Zwar sollte die Schauspielerin länger bleiben, jedoch kann der zuständige Sheriff eine frühere Entlassung anordnen, so es sich bei dem Insassen nicht um einen Schwerkriminellen handelt - schließlich sind Kaliforniens Knäste verheerend überfüllt.
Lohan ist jedoch beileibe nicht auf freiem Fuß. Die junge Frau, die noch vor wenigen Jahren Hauptrollen in erfolgreichen Teenager-Komödien spielte und als eines des begabtesten jungen Talente Hollywoods galt, muss sofort in eine Entzugsklinik.
Zunächst war laut einem Bericht des "People"-Magazins ihre Einweisung in eine Klinik im kalifornischen Bezirk Orange County vorgesehen. Da dort jedoch die Gefahr bestand, dass sich Lohan leicht Drogen würde beschaffen können, entschied die Richterin Marsha Revel, die bereits Lohans Gefängnisaufenthalt angeordnet hatte, sich für eine andere Destination, eine Einrichtung, die zur Universität von Kalifornien gehört.
Lohans Anwältin hatte noch vor wenigen Tagen gesagt, ihre Mandantin sehe ihrer Entlassung aus dem Gefängnis zuversichtlich entgegen, sie sehe "Licht am Ende des Tunnels".