Drew Barrymore: Schauspielerin über das Muttersein - »Es ist peinlich, ernüchternd und wild« - DER SPIEGEL
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Drew Barrymore über das Muttersein »Es ist peinlich, ernüchternd und wild«

Die Schauspielerin Drew Barrymore verrät in einem Interview, dass sie sich als Mutter oft »wie eine Versagerin« gefühlt habe. Sie wünscht sich mehr Ehrlichkeit unter Eltern.
Schauspielerin Drew Barrymore ist Mutter von zwei Töchtern
Schauspielerin Drew Barrymore ist Mutter von zwei Töchtern

Schauspielerin Drew Barrymore ist Mutter von zwei Töchtern

Foto: Charles Sykes / AP

US-Schauspielerin Drew Barrymore hat zwei Töchter im Alter von zehn und acht Jahren. In einem Interview sprach sie jetzt über ihre Rolle als Mutter – und wie die sich im Lauf der Jahre geändert hat.

»All diese Eltern, die alles im Griff haben – Hygiene, Ernährung, Zeitpläne, Grenzen setzen – Gott segne euch«, sagte sie in der Popkultursendung »Chicks in the Office«  auf YouTube. Sie selbst habe nichts von alldem gewusst, als sie Kinder bekommen habe, und habe sich oft »wie eine Versagerin gefühlt«.

Sie sei oft von der Aufgabe überwältigt gewesen und habe nach und nach dazulernen müssen. Regelmäßig habe sie gedacht: »Ich weiß überhaupt nicht, was ich hier tue.« Von anderen Eltern sei ihr dagegen oft suggeriert worden, heutzutage wisse man doch alles, was man wissen müsse. Bei ihr sei das jedoch nicht der Fall gewesen. »Wo sind die Eltern, die zugeben, dass es lustig, peinlich, ernüchternd und wild ist?«

Inzwischen habe sie »die beste Zeit überhaupt« mit den beiden Töchtern. Das war nicht immer so. »Früher war ich sehr hart mit mir selbst«, sagt Barrymore. Heute sei sie besser darin, auf sich zu achten und liebevoller mit sich selbst umzugehen. »Es gibt mir Kraft zuzugeben, dass ich manches nicht weiß, dass ich Fehler habe und immer weiter an mir arbeite«, sagt die Schauspielerin.

Verbesserungsbedarf sieht sie beispielsweise in der Art, wie sie in Alltagssituationen auf ihre Kinder reagiert. »Ich möchte lernen, noch geduldiger, freundlicher und rationaler zu werden«, sagt sie. Wann immer sie dies nicht hinbekomme, sei sie sehr wütend auf sich selbst. »Aber das passiert eben, ich bin ein Mensch. Ich lerne daraus.«

zob