Ehe-Märtyrer Guy Ritchie: Die Leiden des Herrn Madonna - DER SPIEGEL
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Ehe-Märtyrer Guy Ritchie Die Leiden des Herrn Madonna

Klatschkolumnisten sind entzückt: In der beginnenden Scheidungsschlacht zwischen Madonna und Noch-Ehemann Guy Ritchie treten erste Indiskretionen zu Tage. Eine britische Zeitung listete auf, was die Popdiva ihrem Gatten während der Ehe zugemutet haben soll.
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London - Keine Geschichte erzählt sich so süffig wie die der bösen Harpyie, die sich einen armen Trottel zum Ehemann wählt - und diesen dann jahrelang mit ihren Exzentrizitäten tyrannisiert, bis der traurige Tropf es nicht mehr aushält und den Befreiungsschlag wagt.

Diese Rollenverteilung zumindest haben weite Teile der britischen Presse dem Noch-Ehepaar Madonna (Amerikanerin) und Guy Ritchie (Brite) zugedacht, die sich nach dem Scheitern ihrer siebeneinhalbjährigen Ehe nun daran machen, die Scheidungsmodalitäten zu klären.

So listete die "Daily Mail" beispielsweise auf, mit welchen Eigenheiten und Spleens die berühmteste Popsängerin der Geschichte ihrem Gatten das Leben sauer gemacht haben soll.

Ritchie habe sich Madonnas Essgewohnheiten anpassen und sich makrobiotisch ernähren müssen, so das Blatt. Milchprodukte seien im Hause Ciccone/Ritchie untersagt gewesen, als Ersatzprodukt habe Reiswasser herhalten müssen. Zucker und Salz seien ebenfalls verpönt gewesen.

Dagegen habe Madonna eine Vorliebe für kanadische Blaubeeren, die eigens nach London, dem Hauptwohnsitz des Paares, eingeflogen wurden.

Wenn Ritchie einer Jagdgesellschaft auf dem Landgut in Wiltshire ein kräftiges Frühstück mit viel Fleisch servieren ließ, habe Madonna aus Protest den Raum verlassen und sich mit japanischer Miso-Suppe getröstet. Speiste das Paar auswärts, habe sie sich meist mit einem Glas Wasser begnügt, so die "Mail". Zudem begab sich Madonna laut "Mail" des nachts in einem Plastikanzug zur Ruhe, nachdem sie ihren Körper zuvor mit einer 500 Pfund teuren Lotion eingecremt hatte.

Ähnlich rigoros habe sich Madonna auch ihrem Fitnessprogramm unterworfen. Im vergangenen Jahr, während der Vorbereitung zu ihrer Welttournee, habe ein persönlicher Coach ständig mit der Familie zusammengelebt, da Madonna bis zu sechs Stunden am Tag trainiert habe. Madonna im Arm zu halten, so soll Ritchie Freunden gegenüber geklagt haben, sei so, als versuche man mit einem "Stück Knorpel" zu kuscheln.

Woher genau das Blatt diese Informationen bezieht, wird nicht preisgegeben. US-Promi-Blogger Perez Hilton jedenfalls bedankt sich für die süffisanten Details bei der "Ritchie-Fraktion": "Wir nehmen mal an, dass Ihr es seid, die dieses Zeug unter die Leute bringt. Danke, Jungs!"

pad

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