Ellen DeGeneres wegen Bolt-Tweet in der Kritik - DER SPIEGEL
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Ellen DeGeneres: Umstrittene Fotomontage

Foto: Natacha Pisarenko/ AP

Kritik an Fotomontage Auf dem Rücken eines Olympiasiegers

Usain Bolts drittes olympisches Gold im 100-Meter-Sprint inspirierte Ellen DeGeneres zu einer Fotomontage. Dafür sieht sich die Talkmoderatorin Rassismusvorwürfen ausgesetzt. Nun hat sie reagiert.
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Usain Bolt ist der Star der Olympischen Spiele - in Rio hat er nach 2008 und 2012 zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im 100-Meter-Sprint gewonnen. Vom Triumph des schnellsten Mannes der Welt fühlte sich US-Talkmasterin Ellen DeGeneres zu einer Fotomontage inspiriert.

Sie zeigt DeGeneres auf dem Rücken des sprintenden Bolt, Bildunterschrift: "So mache ich von nun an Besorgungen."

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DeGeneres versuchte vermutlich nur, auf witzige Art Bolts Leistung zu würdigen. Viele Leute empfanden das aber als unangemessen und rassistisch. Eine weiße Frau, die sich von einem schwarzen Mann tragen lasse, ihn quasi wie einen Lastesel oder ein Besitztum behandle - das sei doch mehr als daneben.

DeGeneres schaute sich die Debatte eine Weile an, dann twitterte sie erneut: Ihr sei sehr wohl bewusst, dass es in ihrem Land - gemeint sind die USA - noch Rassismus gebe. Diese Haltung sei aber nicht ihre, ganz im Gegenteil.

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Ob sie damit die Kritiker besänftigt hat, darf bezweifelt werden. Sie habe nur ein PR-Desaster vermeiden wollen, hieß es in den Reaktionen auf ihren Tweet. Auf den konkreten Vorwurf sei DeGeneres gar nicht eingegangen.

Immerhin muss die Moderatorin von der Hauptperson keinen Ärger befürchten: Bolt störte sich offenbar nicht an dem Foto. Er verbreitete es via Twitter weiter.

ulz