Elyas M'Barek: US-Botschaft diskutiert mit Facebook-Nutzern - DER SPIEGEL
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Reaktion auf Vorwürfe: "Elyas M'Barek: Sorry!"

Foto: Christian Marquardt/ Getty Images

Nach Vorwürfen von Elyas M'Barek US-Botschaft rechtfertigt sich auf Facebook

Wenn Elyas M'Barek in die USA will, lande er wegen seines Namens "jedes Mal im Extraraum": Auf diese Vorwürfe des Schauspielers hat die US-Botschaft in Berlin reagiert - und diskutiert jetzt auf Facebook über den Fall.
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Berlin - Die US-Botschaft hat um Entschuldigung gebeten. Dafür, dass der Schauspieler Elyas M'Barek ständig nur unter erschwerten Bedingungen in die USA einreisen kann - darüber hatte sich der "Fack Ju Göhte"-Darsteller in einem Interview mit dem "Tagesspiegel"  beschwert. Bei der Einreise am Flughafen lande er "jedes Mal im Extraraum", sagte M'Barek. Dabei habe er einen österreichischen Pass. "Wenn du einen arabischen Namen hast, wirst du aussortiert. Die erklären einem auch nie, was jetzt passiert."

Die Zeitung verlinkte das Interview auf ihrer Facebook-Seite  - und prompt äußerte sich die US-Botschaft in Berlin. "Es tut uns leid, von solchen Erlebnissen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten zu lesen", schreibt die Botschaft. Und sie richtet das Wort direkt an den Schauspieler : "Elyas M'Barek: sorry!"

Ob der Schauspieler die Entschuldigung annimmt, ist noch unklar. Er sei gerade mit Dreharbeiten beschäftigt, sagte sein Management zu SPIEGEL ONLINE. Mit der Entschuldigungsaktion löste die Botschaft dafür bei anderen Menschen Reaktionen aus - nämlich bei Facebook-Nutzern, die unter dem Post der Botschaft diskutieren. Und sie bleiben nicht unter sich: Die Botschaft meldet sich mehrmals selbst zu Wort.

"Der rüde Umgangston auf US-Flughäfen beschränkt sich nicht nur auf Personen mit arabisch klingendem Namen", schreibt ein Nutzer. Und die Botschaft antwortet: "Die Grenzschutzbehörde CBP nimmt solche Beschwerden sehr ernst." Ein anderer Nutzer meint: "Alle Entschuldigungen kann man sich sparen, wenn nicht sichergestellt ist, dass das nicht wieder passiert." Darauf die Botschaft: "Gerade um sicherzustellen, dass unberechtigte Verzögerungen nicht wieder vorkommen, ist es wichtig, solche Fälle [...] zu melden."

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