Emily Ratajkowski vs. Harvey Weinstein: Eine klare Botschaft - DER SPIEGEL
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Emily Ratajkowski: Eine Botschaft für Weinstein

Foto: Jean Baptiste Lacroix/ Getty Images/ AFP

Klatsch und Knatsch Lest die Zeichen

Seth Rogan töpfert ein Bett für seine Joints, Meryl Streep würde für Pommes töten - und Emily Ratajkowski schickt Harvey Weinstein eine keineswegs subtile Botschaft. Die Promimeldungen der Woche.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Botschaft der Woche...

...schickte Emily Ratajkowski an den einstigen Filmstudioboss Harvey Weinstein. Das 28-jährige US-Model hatte sich für eine Filmpremiere mit schwarzem Stift ein "fuck harvey"-Tattoo auf den Unterarm gemalt - und stolz den wartenden Fotografen auf dem roten Teppich präsentiert.

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Emily Ratajkowski: Eine Botschaft für Weinstein

Foto: Jean Baptiste Lacroix/ Getty Images/ AFP

Diese Woche war bekannt geworden, dass sich Weinstein offenbar mit mehr als 30 Frauen auf einen vorläufigen Vergleich mit einer Zahlung von insgesamt 25 Millionen Dollar geeinigt hat. Mehr als 80 Frauen hatten Weinstein seit 2017 sexuelle Übergriffe vorgeworfen, darunter viele prominente Schauspielerinnen. Die Hauptverhandlung gegen Weinstein soll am 6. Januar starten, sie ist nicht von dem vorläufigen Deal betroffen.

Auf Instagram kommentierte Ratajkowski ihre Aktion wie folgt: "Heute haben Harvey Weinstein und sein ehemaliges Filmstudio mit seinen Opfern einen Deal über 25 Millionen Dollar abgeschlossen. Weinstein, dem Straftaten vorgeworfen werden, die von sexueller Belästigung bis hin zu Vergewaltigung reichen, muss kein Fehlverhalten eingestehen oder sein eigenes Geld bezahlen."

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Der Heißhunger der Woche...

...hatte jüngst die dreifache Oscarpreisträgerin Meryl Streep. Die Schauspielerin Florence Pugh hat über ihre gemeinsamen Dreharbeiten für den Film "Little Women" berichtet und dabei Streeps gar nicht divenhafte Gelüste offenbart.

Als die beiden Frauen eine Szene in einem Park drehten, hätten sie "gewaltige Reifröcke" getragen und darauf gewartet, dass die Dreharbeiten endlich weitergingen. In dieser Situation bekam Streep offenbar Appetit: "Ich erinnere mich, dass es kalt war und sie sagte: 'Ich würde einfach für ein paar Pommes frites töten' ", erzählte Pugh. Der Wunsch wurde umgehend erfüllt.

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Meryl Streep: Snacks am Set

Foto: Chris Young/ The Canadian Press/ AP

Die Altersweisheiten der Woche...

...verbreitete Teri Hatcher. Die US-Schauspielerin veröffentlichte zu ihrem 55. Geburtstag auf Instagram Bikinifotos von sich und rief zu mehr Natürlichkeit auf. "In diesem 55-jährigen Körper zu leben fühlt sich tatsächlich befreiend an", schrieb Hatcher. Sie habe herausgefunden, wie sie sich in ihrer eigenen Haut wohlfühlen könne. Das treffe nicht immer zu, aber an vielen Tagen.

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Das Alter erlaube es, Ziele klar vor Augen zu haben und zu schätzen, für wen oder was man dankbar sei. "Du bist alt genug, um das Wunder des Lebens zu sehen, und jung genug, um dieses Wissen zu feiern", schrieb die Schauspielerin. "Sei stark genug, verletzlich zu sein."

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Teri Hatcher: Das Wunder des Lebens

Foto: ZUMA Press/ imago images

Das Kleid der Woche...

... fand zunächst keinen Abnehmer - dann wechselte die nachtblaue Samtrobe von Prinzessin Diana bei einer Auktion in London doch noch den Besitzer. Eine Organisation aus Großbritannien kaufte das schulterfreie Kleid für 220.000 Pfund (umgerechnet etwa 262.000 Euro), wie das Auktionshaus Kerry Taylor mitteilte.

Um welche Organisation es sich handelt, ist bislang nicht bekannt. Das Kleid, das Diana bei ihrem berühmten Tanz mit John Travolta 1985 im Weißen Haus trug, hatte bei einer ersten Versteigerung nicht das Mindestgebot von 200.000 Pfund erreicht.

Legendärer Auftritt: Prinzessin Diana und John Travolta im November 1985 im Weißen Haus

Legendärer Auftritt: Prinzessin Diana und John Travolta im November 1985 im Weißen Haus

Foto: epa/Courtesy Ronald Reagan Library

Die Außerirdische der Woche...

… ist Ashley Graham. "Jeder Tag ist wie ein Science-Fiction-Film", sagte die schwangere 32-Jährige in der Sendung von US-Talker Jimmy Fallon. Es sei, als ob ein kleiner Alien ihren Bauch übernommen habe - offenbar ein sehr aktiver kleiner Alien: "Ich schwöre, er ist auf einem Laufband. Und eines Tages wird er einfach aus mir hinauslaufen", sagte Graham. Das hoffe sie zumindest.

In der Show berichtete Graham auch von ihrer "sehr untraditionellen Babyparty": Beispielsweise hätten ihre Gäste sich Tattoos oder Piercings stechen lassen können. "Wir hatten auch Strampler, die jeder dekorieren konnte, und wir spendeten sie Müttern in Not", sagte Graham. "Es war also etwas ganz Besonderes."

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Ashley Graham: Von Aliens und Tattoos

Foto: John Nacion/ STAR MAX/ IPx

Der Kunsthandwerker der Woche...

… ist Seth Rogen. Der Schauspieler und Regisseur hat ein neues Hobby für sich entdeckt. Seine Frau töpfere seit ihrer Schulzeit und habe seit einiger Zeit versucht, ihn dazu zu bringen, es ihr nachzutun. "Parallel dazu war ich besessen von Aschenbechern, also war das ein guter Ausgangspunkt", sagte er dem US-Magazin "Interview".

Solche Objekte seien recht leicht zu fertigen, "und weil ich den ganzen Tag Joints rauche, habe ich auch viel mit ihnen zu tun". Er habe immer nach einem "kleinen Bett" gesucht, auf dem seine Joints ausruhen könnten. "So wurde es die perfekte Möglichkeit, exakt den Aschenbecher zu kreieren, den ich mir wünschte."

Schauspieler Seth Rogen: "Weil ich den ganzen Tag Joints rauche"

Schauspieler Seth Rogen: "Weil ich den ganzen Tag Joints rauche"

Foto: Matt Crossick/ dpa

Im Interview bestätigt er seinen Ruf als Dauerkiffer, es gebe nichts, was er täte, ohne Gras zu rauchen - "und Töpfern ist keine Ausnahme". Sein erstes Werk war demnach weit entfernt von jeder Perfektion: "Der erste Aschenbecher sah aus, als habe ihn ein Kind gemacht."

bbr/wit/one