Emma Watson Zu brav, um eine Bitch zu sein
Los Angeles - Sie ist das Paradebeispiel einer Tochter aus gutem britischen Haus: wohlerzogen, unaufdringlich, um diskretes Auftreten bemüht. Emma Watson, 18, begann ihre Filmkarriere als Neunjährige in der "Harry Potter"-Verfilmung "Der Stein der Weisen".
Neun Jahre und sechs Potter-Filme später ist aus der possierlichen Kleinen ein ambitionierter Jungstar geworden - eine junge Frau, die im kommenden Herbst ein Studium aufnehmen möchte, vorzugsweise an einer Elite-Universität. Mit Hollywood, so scheint es, hat Watson nichts am Hut.
Die 18-Jährige antwortete in einem Interview mit dem Online-Portal Moviefone auf die Frage, wie sie denn die Fehler eines typischen Hollywood-Stars vermeide: "Ich könnte nie im Leben so zickig sein! Es liegt wohl an meinem Leben in England, dass ich zu Hollywood überhaupt keine Beziehung habe. In England lässt man es dir einfach nicht durchgehen, wenn du dich wie ein Star aufführst. Das treiben sie dir da ganz schnell aus."
In Hollywood wolle sie nicht leben - sie kenne da "nicht viele Leute".
Ein Leben unter Dauerobservation durch Paparazzi sei nicht ihre Sache - und im Übrigen leicht zu vermeiden: "Ich hofiere diese Leute halt nicht, ich ermutige sie nicht. Wenn ich weiß, dass die sich irgendwo versammelt haben, geh' ich dort einfach nicht hin. Ich wohne in Oxford, und Paparazzi sind glücklicherweise zu faul, um ihren Hintern dahin zu bewegen."