"Emmy"-Garderobe: Weniger geht immer - DER SPIEGEL
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Emmy: Gerafft und gerüscht

Foto: Matt Sayles/ AP

"Emmy"-Garderobe Weniger geht immer

Manchmal dauert es in Hollywood etwas länger, bis sich der große Erfolg einstellt: Schauspielerin Kyra Sedgwick wurde mit 45 Jahren - nach vier Nominierungen - erstmals mit einem Emmy entlohnt. Heidi Klum ging leer aus, trug aber den kürzesten Rock des Abends. Ist ja auch was.
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Los Angeles - Sedgwick, die den Emmy als beste Hauptdarstellerin im Krimidrama "The Closer" erhielt, fände es sicher amüsant, dass die US-Prominentenbibel "People" sie nach dieser ersten Auszeichnung großen Kalibers als "frisches Gesicht" bezeichnet - Sedgwick ist immerhin 45 Jahre alt und steht seit Jahrzehnten vor der Kamera.

Modetechnisch gab es bei der 62. Verleihung des Fernsehpreises keinerlei Innovationen - der rote Teppich wurde von den Entwürfen der gängigen Designer dominiert, einzig Heidi Klum, deren Modeshow "Project Runway" ihren Zenit eindeutig überschritten hat und leer ausging, fiel auf: Ihr Rocksaum endete deutlich überm Knie, während die anderen Damen ausschließlich in bodenlangen Roben erschienen.

George Clooney, der nach mehreren Oscar-Nominierungen den Emmy für sein humanitäres Engagement erhielt, wehrte die Standing Ovations seiner Kollegen, die ja zumeist Stars am Ende ihrer Karriere vorbehalten sind, mit trockenem Humor ab: "Stehen Sie bitte nicht auf, ich denke sonst, ich habe irgendeine Krankheit und weiß es nur nicht."

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