Fergie gegen Müller: Alles Schwindel, oder was? - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Fergie gegen Müller Alles Schwindel, oder was?

Sarah Ferguson sieht sich vom Joghurtmacher Müller betrogen. Die ausgabefreudige Herzogin von York wirft der Firma vor, sie nicht für Werbeauftritte ausreichend bezahlt zu haben. Bislang hatte Fergie jedoch erst einmal für den bayerischen Joghurt geworben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Aretsried/London - Müller habe Fergies Wohltätigkeitsorganisation "Children in Crisis" umgerechnet rund 750.000 Mark versprochen, wenn sie sich für einige Werbeauftritte bereit halte, berichtete die Londoner Tageszeitung "Mirror". Müller habe davon aber bislang nur 90.000 Mark bezahlt und wolle den Vertrag neu verhandeln. Müller wies die Darstellungen als unrichtig zurück.

Die Verhandlungen über die Höhe der Zuwendungen an das Hilfsprojekt und die damit verbundenen Gegenleistungen der Herzogin seien noch am Laufen, sagte ein Unternehmenssprecher in Aretsried (Landkreis Augsburg) am Montag. Eine endgültige Einigung sei noch nicht erzielt worden. Bislang machte die Ex-Frau von Prinz Andrew erst einmal für den Joghurthersteller Werbung, als sie die Eröffnung eines neuen Müller-Werkes im englischen Market Drayton mit ihrer Anwesenheit beehrte. Dafür überwies Müller nach eigenen Angaben dem Kinderprojekt vorab schon einmal 90.000 Mark.