Forbes-Ranking: Die zehn Top-Verdiener der toten Stars
Forbes-Liste Die Top-Verdiener unter den Toten
New York - Der "King of Pop", Michael Jackson, beschert seinen Erben auch nach seinem Tod noch dreistellige Millionenbeträge im Jahr. In den vergangenen zwölf Monaten brachte sein künstlerischer Nachlass geschätzte 140 Millionen US-Dollar ein, wie das "Forbes"-Magazin nun bekannt gab. Damit führt der im Juni 2009 verstorbene Musiker die Liste der bestverdienenden Toten an.
Jackson verteidigt damit seinen Titel aus dem vergangenen Jahr. Das Magazin führt den Verdienst des Musikers auf Plattenverkäufe und Einnahmen von seinem Musikrechte-Katalog und von Shows über Jackson in Las Vegas zurück. Zudem war im vergangenen Jahr Jacksons postumes Album "Xscape" erschienen.
Auf Platz zwei der "Forbes"-Liste steht ebenfalls ein "King": Die 1977 verstorbene Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley verdiente zwischen Oktober 2013 und Oktober 2014 insgesamt 55 Millionen US-Dollar. Auf Platz drei schaffte es der Comic-Zeichner und Peanuts-Erfinder Charles Schulz mit insgesamt 40 Millionen Dollar Jahreseinkommen, er war im Jahr 2000 gestorben.
Als weitere tote Top-Verdiener listet "Forbes" unter anderem Schauspielerin Elizabeth Taylor (25 Millionen Dollar), Reggae-Sänger Bob Marley (20 Millionen Dollar) und Ex-Beatle John Lennon (12 Millionen Dollar) auf. Das Einkommen der toten Spitzenverdiener wird auf Basis von Gesprächen mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter geschätzt.