Fußballvisite: Prinz William guckt mit Kaiser - DER SPIEGEL
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Fußballvisite Prinz William guckt mit Kaiser

Passender kann man einen Prinzen nicht platzieren: Das erste Englandspiel der WM hat Prinz William sich auf der Tribüne neben dem Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer angeschaut. Ansonsten hatte er bei seinem ersten offiziellen Deutschlandbesuch vor allem eins - Stress.
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Frankfurt - Viel Zeit hat der 23-Jährige nicht mitgebracht für seine Visite. Ein dicht gedrängtes Programm erwartete Prinz William, als er heute Mittag in Frankfurt aus dem Flugzeug der Royal Airforce stieg, mit dem er eigentlich heute am späten Abend schon wieder zurück will.

Auf der Liste der wichtigen Menschen, die es zu begrüßen galt, standen unter anderem: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) mit Ehefrau Anke, der britische Honorarkonsul, aus der Heimat angereiste Bobbys, etliche Fans und ein paar englische Fußballfunktionäre. Schließlich ist William der Präsident des britischen Fußballverbandes.

Dem Team hatte er ein Brief mit hochherrschaftlichen Glückwünschen mitgebracht: Wie Anwesende berichteten, war das Schreiben mit "Elizabeth R." gekennzeichnet. Die Queen wünschte dem Team den Angaben zufolge einen "erfolgreichen World Cup". Das Glück war danach jedenfalls auf der Seite der Mannschaft: Sehr zur Freude des Prinzen konnte sie Paraguay 1:0 besiegen. "Die englischen Fußballspieler sind gut drauf", lobte er nach dem Spiel.

Zum Abschluss seines Deutschlandbesuchs besuchte er das Anwesen von  Olympiareiterin Ann Kathrin Linsenhoff in Kronberg bei Frankfurt. Zu einem Empfang auf ihrem Gehöft waren 380 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie einige Schüler geladen. Auf einer anderen Party wurde William dagegen sicher vermisst: Sein Großvater Prinz Philip feierte im kleinen Kreis auf Schloss Windsor seinen 85. Geburtstag.

str/dpa/AP