Gary Barlows Selbstschutz: Take hat - DER SPIEGEL
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Gary Barlow: Biste gut, haste Geld

Foto: Joel Ryan/ AP

Gary Barlows Selbstschutz Take hat

Gary Barlow war mal ein Teenie-Star, heute ist er ein alter Haudegen des Showbusiness. Mit all seiner Erfahrung verriet er nun, dass Verkaufszahlen und Einnahmen in Zusammenhang stehen - und plauderte über eine Zeit, als er nur verkleidet im Zug unterwegs war.
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London - Wer so lange im Geschäft ist wie Gary Barlow, kennt die Gesetze des Showbusiness. Darum sollten sich alle Möchtegern-Stars einprägen, was er dem "Guardian" verriet: "In der Musik ist es so: Wenn deine Songs sich gut verkaufen und deine Tour gut läuft, kommt in der Woche darauf ein Scheck an", sagte der 40-jährige Sänger und Songschreiber. So einfach ist das.

Und wer diesem Gesetz folgt, erlebt einen sonderbaren Nebeneffekt, auch das hat Barlow gelernt: Die Beziehung zum Geld verändert sich. "Es ist Jahre her, dass Geld mir etwas bedeutet hat. Es war immer einfach da." Er müsse sich im finanziellen Bereich um nichts kümmern, verriet der Vater dreier kleiner Kinder.

In dem Interview plauderte Barlow aber auch über die Schattenseiten seiner Karriere. Nach der Trennung von Take That kehrte Barlow in die öffentlichen Verkehrsmittel zurück. "Ich verkleidete mich damals mit einem Hut und solchen Dingen. Ich hatte Übergewicht und fühlte mich nicht gut." Drei Jahre lang sei er täglich so mit dem Zug gefahren.

Bekanntlich fanden Robbie Williams und Barlow wieder zueinander, Take That gründete sich neu. Am Abend, bevor der Ticketverkauf startete, habe er sich mit einem Freund betrunken, erinnert sich Barlow. "Am nächsten Morgen hatte ich 27 verpasste Anrufe, alle Tickets waren verkauft." Zur Feier des Tages stieg Barlow in den Zug, ohne Hut, ohne Verkleidung. Gut habe er sich gefühlt, erinnert er sich.

Das Gesetz mit dem Scheck mag dabei eine Rolle gespielt haben.

bim/dpa/dapd

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