Gerüchte: Spears soll auf Entzug gehen - DER SPIEGEL
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Gerüchte Spears soll auf Entzug gehen

Drogen, Alkohol, Fahrerflucht: Britney Spears' Leben scheint außer Kontrolle. Jetzt versuchen Anwälte und Angehörige, die Pop-Prinzessin zu einer Entziehungskur zu überreden. Mit ihren Eskapaden riskiert die Sängerin, das Sorgerecht für die zwei Kinder zu verlieren.
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Los Angeles - Erst vergangene Woche hatte Richter Scott Gordon aus Los Angeles Britney Spears den gewohnheitsmäßigen Konsum von Drogen und Alkohol attestiert und sie zu regelmäßigen Drogentests verdonnert.

Wie der Internetdienst Femalefirst berichtet, versuchen die Rechtsberater der Sängerin sowie die wenigen verbliebenen Freunde und Familienmitglieder nun, Spears dazu zu überreden, eine Entziehungskur zu machen. Erst im März hatte sich die 25-Jährige in ein Rehabilitationsprogramm begeben. Ihr damaliger Manager Larry Rudolph erklärte, sie sei nach "erfolgreichem Abschluss der Kur" entlassen worden.

Spears' ehemaliger Bodyguard Tony Barretto hatte bereits im Sorgerechtsprozess ausgesagt und erklärte jetzt gegenüber "News of The World", er habe die Sängerin nur wenige Tage nach der Entlassung in völlig desolatem Zustand zusammen mit ihrem Liebhaber Howie Day in einem Hotelzimmer gesehen. Halb aufgegessene Mahlzeiten, Decken, Kleidung, Abfall und leere Flaschen hätten auf dem Boden gelegen, so Barretto.

"Auf der Kommode konnte ich Häufchen mit weißem Pulver sehen. Ich hatte den Verdacht, dass es sich dabei um Kokain oder Metamphetamine in Pulverform handelte." Auch eine Glaspfeife, wie sie beim Konsum von Crystal Meth gebräuchlich sei, habe er entdeckt, so der Ex-Bodyguard. Britney sei vollkommen von der Rolle gewesen: "Wir dachten, sie hätte eine Überdosis genommen. Sie weinte, ihre Haut war wächsern. Sie sah sehr krank aus."

"Sie hat gesagt, sie will es noch einmal versuchen", soll nun eine Quelle aus dem Umfeld der Künstlerin Femalefirst anvertraut haben. "Aber alle haben Bedenken, dass sie in letzter Minute abspringt", heißt es.

Allzu lange werden sich die Behörden vermutlich nicht mehr in Geduld üben – gegen die US-Popsängerin laufen derzeit Klagen wegen Fahrerflucht und Fahrens ohne gültigen Führerschein. Am 6. August hatte die Sängerin vor den Kameras mehrerer Paparazzi auf einem Parkplatz in San Fernando Valley, Los Angeles, beim Einparken ein anderes Auto gerammt. Bei einem Schuldspruch wegen Fahrerflucht und Fahrens ohne gültigen Führerschein droht der Sängerin bis zu ein Jahr Gefängnis.

Grund genug, das Tempo ein bisschen zu drosseln, hätte die 25-Jährige durchaus. Denn mit der steigenden Zahl der Delikte steht auch das Sorgerecht für die beiden Söhne Jayden James, ein Jahr alt, und Sean Preston, zwei Jahre alt, auf dem Spiel.

ala/ddp