Golden Globes: Wehe, wenn der Regen fällt - DER SPIEGEL
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Golden Globes Wehe, wenn der Regen fällt

Der größte Feind einer Hollywood-Diva? Regen. Jeder Tropfen ist eine Bedrohung für brillantbesetzte Roben, gedrechselte Frisuren. Bei der Verleihung der Golden Globes in Los Angeles herrschte daher Alarm auf dem roten Teppich - bei den einen mehr, den anderen weniger.
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Golden Globes: ... 20 Uhr, die Frisur sitzt

Foto: TIMOTHY A. CLARY/ AFP

Los Angeles - Sie hatten sich mächtig in Schale geworfen: Sandra Bullock, Meryl Streep, Mariah Carey und all die anderen Stars, die anlässlich der Verleihung der Golden Globes nach Los Angeles gekommen waren. Und dann das: Regen im sonnenverwöhnten Südkalifornien.

Um ihre teuren Kleider und kunstvollen Frisuren zu schützen, stolzierten die meisten Damen daher unter Regenschirmen über den roten Teppich. Manche, so wie Penélope Cruz, legten selbst Hand an. Andere, so wie Mariah Carey, bestätigten ihren Ruf als Diva und ließen sich den Schirm hinterhertragen.

Sandra Bullock, die für ihre Rolle in dem Sportdrama "The Blind Side" zur besten Darstellerin gewählt wurde, lehnte es laut "People" dennoch ab, sich mit einer speziellen Golden-Globe-Wolldecke zu schützen - obwohl auch sie den Regen fürchtete. Sollte ihr Haar nass werden, würde sie sich binnen Sekunden in ein "gigantisches Chia Pet" verwandeln, scherzte Bullock in Anspielung auf die kleinen haarigen Puppen aus Mexiko.

Die 45-Jährige nahm das schlechte Wetter so wie es sich gehört: mit Humor. Auf die Frage nach ihrem Kleid antwortete Bullock süffisant, es sei "aus Plastik". Auch ihre Schauspiel-Kollegin Gabourey Sidibe zeigte sich schlagfertig: "Der Regen ruiniert mein Kleid, aber nicht meinen Abend", sagte die 26-Jährige.

hut