Häftling Hilton: Paris bestellt Psychiater ein - DER SPIEGEL
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Häftling Hilton Paris bestellt Psychiater ein

Hotelerbin Paris Hilton hat nach ihrem Anwalt nun auch ihren Nervenarzt im Gefängnis empfangen. Außerdem soll sie sich am Telefon bitterlich beklagt haben: Sie könne nichts essen und Schlaf finde sie auch nicht.
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Los Angeles - Psychiater Charles Sophy, der die 26-Jährige seit acht Monaten behandelt, kam heute mit Hiltons Anwalt in die Haftanstalt im kalifornischen Lynwood und blieb etwa zwei Stunden, wie das US-Magazin "People" auf seiner Homepage berichtete. Anschließend hätten beide Männer das Gefängnis kommentarlos verlassen.

Das Internet-Portal "tmz.com" meldete unterdessen, Paris habe sich bei einem Telefongespräch in die Freiheit weinend über die Zustände im Gefängnis beschwert. Sie könne nichts essen, ihre Zelle sei bitterkalt und Schlaf finde sie auch nicht. Sie habe nur drei Decken und kein Kopfkissen, es sei sehr laut und der Haftraum lasse sich nicht verdunkeln.

Im vergangenen Monat hatte Psychiater Sophy der Millionenerbin bereits bescheinigt, dass sie durch ihre Verurteilung zu der Haftstrafe schwer traumatisiert sei. Als erster Besucher hatte gestern Anwalt Richard Hutton das Partygirl hinter Gittern besucht. Es gehe ihr "unter den gegebenen Umständen sehr gut", sagte er im Anschluss.

Die Millionenerbin hatte in der Nacht zu gestern ihre Haftstrafe im Frauengefängnis von Lynwood angetreten. Sie war zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt worden, weil sie laut Richterspruch nach einer Trunkenheitsfahrt gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte und wiederholt ohne Führerschein gefahren war. Hilton, die in einer Einzelzelle untergebracht ist, kann aber mit einer Freilassung nach 23 Tagen, am 26. Juni, rechnen.

jdl/ddp

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