Hamburg: "Inkasso-Henry" ist tot - DER SPIEGEL
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Kiez-Legenden: "Mit Henry stirbt ein Stück St. Pauli"

Foto: Jens Ressing/ picture-alliance/ dpa

Hamburger Kiezgröße "Inkasso-Henry" ist tot

Er war eine der bekanntesten Hamburger Kiezgrößen. Nun ist "Inkasso-Henry" gestorben - offenbar allein in seiner Wohnung.
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Henry Hübner, eine der bekanntesten Hamburger Kiezgrößen, ist tot. Polizeikreise bestätigten SPIEGEL ONLINE eine entsprechende Meldung der "Hamburger Morgenpost"  (Mopo). "Inkasso-Henry" wurde demnach am Montagabend leblos in der Badewanne seines Apartments im Stadtteil Altona gefunden. Polizisten seien von Zeugen alarmiert worden und hätten die Tür aufbrechen müssen.

Derzeit untersuchen Beamte des Landeskriminalamts routinemäßig den Fall. Wie die "Mopo" berichtete, gebe es keine Hinweise auf Suizid oder ein Gewaltverbrechen. Der Verstorbene, der 72 Jahre alt gewesen sein soll, habe unter einer Herzschwäche gelitten.

Touren für Touristen

Auch bei Facebook trauerten Fans . Hübner hatte sich als Klubbesitzer, Geldeintreiber und Türsteher auf der Reeperbahn einen Namen gemacht. Zuletzt hatte er Touristen über die Amüsiermeile geführt. Nachbarn berichteten der Polizei, in den vergangenen Monaten habe er sehr zurückgezogen gelebt.

Dragqueen Olivia Jones sagte, die Nachricht vom Tod Hübners mache sie betroffen. "Mit Henry stirbt ein Stück St. Pauli." Kiezgröße Kalle Schwensen sagte: "Sehr schade, dass er gegangen ist. War ein uriger Typ."

sms