Harrison Ford: US-Schauspieler darf Pilotenschein behalten - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Fotostrecke

Harrison Ford: Pilotenschein gerettet

Foto: AP / Joe Sienkiewicz / The Oshkosh Northwestern

Harrison Ford Glück gehabt

Als Hobbypilot machte Harrison Ford einen schweren Fehler - und wäre fast mit einer Passagiermaschine kollidiert. Nun hat die Flugaufsicht ihre Ermittlungen beendet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Fall hätte schlimm enden können: Im Februar steuerte US-Schauspieler Harrison Ford ("Indiana Jones") im Kleinflugzeug den Flughafen John Wayne im kalifornischen Orange County an. Doch statt der vorgesehenen Landebahn nutzte der Hobbypilot das Rollfeld - und überflog nur haarscharf eine American-Airlines-Maschine mit 116 Passagieren an Bord.

Bereits damals gab sich Ford zerknirscht. "Ich bin der Trottel, der gerade auf dem Taxiway gelandet ist", sagte er dem Fluglotsen. Ford räumte ein, er habe sich beim Anflug durch die Wirbelschleppe eines landenden Airbus und die Bewegungen der American-Airlines-Maschine ablenken lassen.

Fotostrecke

Harrison Ford: Pilotenschein gerettet

Foto: AP / Joe Sienkiewicz / The Oshkosh Northwestern

Die Flugaufsichtsbehörde FAA leitete Ermittlungen ein. Nun aber kann Ford aufatmen. Wie der Anwalt des Hollywoodstars mitteilte, schloss die FAA ihre Ermittlungenab. Ford dürfe seinen Pilotenschein behalten, hieß es in einem entsprechenden Schreiben.

Ford ist als Sammler von Oldtimer-Flugzeugen bekannt. Er hat mehr als 5200 Flugstunden absolviert und gilt US-Medien zufolge als versierter Flieger. Mit seinem Hobby aber machte er bereits mehrfach Schlagzeilen.

Im Jahr 1999 legte Ford während einer Flugstunde eine Bruchlandung hin. Im Jahr 2015 erlitt das Flugzeug, mit dem er unterwegs war, einen Motorschaden. Ford musste auf einem Golfplatz im kalifornischen Santa Monica notlanden. Dabei erlitt er Knochenbrüche und Schnittwunden.

sms/dpa/AP