Heidi Klum: Mutter, Model, Mega-Star
Heidi Klum Posen mit Plauze
Hamburg - Hübsch gemacht hatten sie sich alle, doch keine der aufgebrezelten Damen zog so viele Blicke auf sich wie Heidi Klum. Hochschwanger zeigte sie sich in einem engen schwarzen Kleid und festlich hochgesteckten Haaren bei der Emmy-Verleihung.
In wenigen Wochen wird Klums viertes Kind zur Welt kommen. Die 36-Jährige sagte Reportern, dass sie durchaus angetan davon sei, schwanger an einem solchen Ereignis teilzunehmen. "Das Tolle daran, schwanger zu diesen Veranstaltungen zu gehen, ist, dass man den Bauch nicht einziehen muss", sagte das Top-Model. "Es ist großartig. Ich kann es alles rauslassen."
Zugegeben, das Einziehen wäre in diesem Fall auch schwierig geworden.
Sie habe sich nicht viele Gedanken um ihr Outfit gemacht, sagte Klum, die ein Kleid von Marchesa trug. "Aber die Frau, die das Kleid entworfen hat, hatte einen schweren Job", sagte sie dem Magazin "People".
Designerin Georgina Chapman habe vor zwei oder drei Monaten damit begonnen, das Kleid zu entwerfen, "das war schon etwas schwierig". "Das Kleid ist schwarz, weil ich denke, dass schwarz im achteinhalbten Monat besser ist. Schwarz macht schlank."
Bereits zwei Mal war Klum schwanger zur Emmy-Verleihung erschienen.
In diesem Jahr hatten sich die Rettungskräfte nach Informationen der "Daily Mail" bereits darauf vorbereitet, dass Klum ihr Kind auf dem roten Teppich zur Welt bringen würde. "Habt ihr Heidi Klum gesehen?", fragte Feuerwehrmann Jim Fisher seine Kollegen demnach. "Sie ist im achten Monat. Bereitet euch darauf vor, bei der Entbindung zu helfen", sagte er.
Eine Trophäe konnte das Model indes nicht mit nach Hause nehmen. Bei der Emmy-Verleihung ging sie leer aus. Klum unterlag mit ihrer US-Castingshow für junge Designer, "Project Runway", in der Kategorie "Bester Moderator einer Reality-Sendung" zum zweiten Mal in Folge ihrem Kollegen Jeff Probst ("Survivor").
Auch bei der Auszeichnung für die beste Realityshow hatte Klum mit dem von ihr koproduzierten Format das Nachsehen: Die Trophäe ging wie bereits 2008 an "The Amazing Race" von US-Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer.