Heidi Klum: Schön verpackt
Heidi Klums Kleiderwahl Weihnachtsglitzer statt Glamour
Los Angeles - Die australische Stylistin Tabatha Coffey kommentiert regelmäßig die Mode-Fauxpas der Prominenz - und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Sie selbst ist sich ihres ruppigen Stils durchaus bewusst: "I'm a bitch", sagt die Modekritikerin über ihre urteilende Art.
Nun hat Coffey offenbar Fashion-Darling Heidi Klum ins Visier genommen. Unter der Zeile "Wenn dein Kleid mich an einen Weihnachtsausverkauf erinnert, Heidi Klum, dann haben wir ein Problem" lästert sie auf der Online-Seite des Klatschmagazins "People" über ein Glitzeroutfit der 39-Jährigen. Farbe und Material seien wirklich nicht gerade schmeichelnd, schreibt die Stylistin in ihrer Kolumne über Heidis Talbot-Runhof-Minikleid. So sehe das reduzierte Weihnachtsgeschenkpapier in der örtlichen Drogerie aus.
Es ist nicht das erste Mal, dass Klum mit einem Kleid bei Coffey in Ungnade fällt. Die schrieb über Klums türkise Robe bei den MTV Europe Music Award 2012, diese erinnere an eine "Disco-Meerjungfrau, die gerade aus einer Show in Las Vegas kommt".
Immerhin: Dieses Mal beendete die Stylistin ihre Stilkritik mit besänftigenden Worten. "Ich weiß, du hast einen unerschütterlichen Sinn für Mode", schreibt sie. Aber ganz selten gebe es Situationen, in denen Klum eben nicht so fabelhaft aussehe.
Die Bewertung dürfte für weniger Aufregung sorgen als das Fazit von Klums letzter prominenter Kritikerin. Anlässlich ihres Kleids bei einer Oscar-Party im Februar 2013 hatte Moderatorin Joan Rivers über Klum gesagt: "Das letzte Mal, dass jemand aus Deutschland so heiß ausgesehen hat, war, als sie Juden in die Öfen geschoben haben."
Klum lässt sich von dem Wirbel um ihre Garderobe offenbar nicht aus der Ruhe bringen und plant vielleicht schon den nächsten Mode-Eklat: Am 1. Juni wird sie 40 Jahre alt. Das will sie ordentlich feiern - und zwar mit einer Hut-Party.