Helena Bonham Carter: Handy mit Hasenohren - DER SPIEGEL
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Helena Bonham Carter: Geehrt von der Queen

Foto: WPA Pool/ Getty Images

Helena Bonham Carter Handy mit Hasenohren

Helena Bonham Carters Leistungen sind preisverdächtig. Das fand offenbar auch Queen Elizabeth II. und zeichnete die Schauspielerin nun mit einem Orden aus. Die Verleihung hätte eine höchst würdevolle Angelegenheit werden können - wäre da nicht ein pinkfarbenes Handy gewesen.
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London - In "The King's Speech" spielte Helena Bonham Carter die Mutter von Queen Elizabeth II. Am Mittwoch stand die Schauspielerin der Originalversion der britischen Königin gegenüber, um eine besondere Ehrung zu erfahren: Wegen ihrer Verdienste um die Kunst wurde Bonham Carter mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet, noch dazu in der dritthöchsten Stufe des Verdienstordens.

Getreu ihrem Ruf als modische Exzentrikerin erschien Bonham Carter in einem roten Karokleid von Vivienne Westwood. Dazu trug sie einen kleinen schwarzen Hut. Mit dabei hatte die 45-jährige Schauspielerin ihren Ehemann, Regisseur Tim Burton, sowie ihre Kinder, den achtjährigen Billy Ray und die vierjährige Nell.

Bonham Carter beschrieb die Zeremonie als "ganz, ganz besonders". Töchterchen Nell sei offenbar weniger beeindruckt gewesen, berichtete jedoch die "Daily Mail". Nach der Verleihung posierte die Schauspielerin der Zeitung zufolge für Fotografen. Die entdeckten in Bonham Carters Hand ein pinkfarbenes Mobiltelefon mit Hasenohren, das offenbar eher Nell als Bonham Carter selbst gehörte. Ob das Handy während der Zeremonie losgegangen sei, wollten die Fotografen wissen. "Nein", witzelte die Schauspielerin, "aber die Vierjährige."

Bonham Carter gilt als eine der profiliertesten britischen Schauspielerinnen. Sie war zweimal für den Oscar nominiert. Unter anderem war sie als Rote Königin in "Alice im Wunderland" und böse Hexe Bellatrix Lestrange in den "Harry Potter"-Filmen zu sehen. Ihren Lebensgefährten Burton lernte sie beim Dreh zu "Planet der Affen" kennen. Seither hat sie in mehreren seiner Filme mitgewirkt, etwa in "Charlie und die Schokoladenfabrik" und "Alice im Wunderland".

Bonham Carter und Burton gelten als ungewöhnliches Paar. Der "Independent" bezeichnete Bonham Carters Lebensstil sogar einmal als gruselig, entschuldigte sich später aber dafür.

ulz/AP

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