Wahlverliererin im Wald Hillary Clinton plaudert mit Spaziergängerin
Margot Gerster aus White Plains im US-Bundesstaat New York musste nach Donald Trumps Wahlsieg erst mal den Kopf freikriegen. Also schnappte sie sich Töchterchen Phoebe, Hund Piper und machte einen Spaziergang.
Auf dem Weg traf sie jemanden, der sicherlich auch erst einmal den Kopf freikriegen muss: Wahlverliererin Hillary Clinton. Deren Mann Bill fotografierte die Begegnung, Gerster veröffentlichte das Foto auf Facebook. Dazu schrieb sie unter anderem, sie habe Clinton umarmt und gesagt, sie sei so stolz gewesen, als sie Phoebe mit ins Wahllokal genommen habe, um für die Demokratin zu stimmen.
Laut CNN ist es das erste Foto, das Clinton zeigt, nachdem sie ihre Wahlniederlage gegen Donald Trump eingestanden hatte. Gerster sagte, sie habe den Eindruck gehabt, Clinton gehe es gut - so gut, wie man es "nach solch einer verrückten, verrückten Erfahrung erwarten kann". Clinton sei sehr freundlich und zuvorkommend gewesen, habe aber nicht den Eindruck gemacht, als wolle sie über Politik sprechen.
"She hugged me...couldn't have been any nicer" Margot Gerster met Hillary #Clinton on a hike https://t.co/DJ16Keb3SE https://t.co/bmnOJGsVFq
— Erin Burnett OutFront (@OutFrontCNN) November 11, 2016
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Das Foto wurde inzwischen fast 8000-mal geteilt und bekam mehr als 66.000 Likes. Gerster sagte, sie habe das Bild veröffentlicht, um den Menschen ein Lächeln zu schenken. Sie nehme es als Zeichen der Hoffnung, dass sie nach der Wahl auf Hillary getroffen sei. "Ich hoffe, das Bild bringt den Leuten Hoffnung, die sie brauchen."
Gerster bekam auf Facebook viele positive Kommentare zu dem Bild. Es gab aber auch Kritik: Sie solle doch beim nächsten Mal lieber eine nicht korrupte Politikerin umarmen. Und manche User argwöhnten auch, das Treffen sei inszeniert gewesen.
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