Hormon-Schmuggel: Stallone zu geringer Geldstrafe verurteilt - DER SPIEGEL
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Hormon-Schmuggel Stallone zu geringer Geldstrafe verurteilt

"Rambo" zeigte Reue - und das Gericht ließ Milde walten: Sylvester Stallone wurde wegen der Einfuhr verbotener Wachstumshormone nach Australien nur eine niedrige Geldbuße auferlegt. Er muss umgerechnet 1870 Euro zahlen.
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Sydney - Das entschied ein lokales Gericht heute in Sydney in Abwesenheit des Schauspielers. Dem 60-Jährigen hatte ursprünglich eine Höchststrafe von rund 18.136 Dollar (13.417 Euro) gedroht. Weil Stallone sich im Verfahren jedoch reumütig gezeigt hatte, fiel die Geldstrafe so gering aus. Die Prozesskosten von 8244 (6099 Euro) Dollar muss Stallone ebenfalls tragen.

Der "Rocky"-Darsteller hatte über seinen Anwalt zuvor zugegeben, bei seiner Einreise nach Australien am 16. Februar die Präparate Jintropin und Testosteron im Gepäck gehabt zu haben, und sich dafür entschuldigt. Der australische Zoll hatte bei Stallone 48 Fläschchen mit dem verbotenen Hormonpräparat Jintropin im Gepäck gefunden, als der Held unzähliger Action-Streifen mit seinem Privatjet in Sydney zu einer Promotion-Tour für seinen neuen Film "Rocky Balboa" eingetroffen war.

Jintropin enthält einen Wirkstoff, der die Libido stärkt, das Körperfett reduziert, den Muskelaufbau fördert und einen Energieschub verleiht. Der Stoff ist von der US-Lebensmittel- und Medikamentenbehörde nicht als Arzneimittel anerkannt. Bei einer Razzia in seinem Hotel fanden die Ermittler noch vier Phiolen mit dem Männlichkeitshormon Testosteron.

jdl/AFP

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