Inhaftierter Fußball-Profi Breno wird freigelassen - DER SPIEGEL
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Ex-Fußballprofi Breno: Freiheit

Foto: Lennart Preiss/ Bongarts/Getty Images

Inhaftierter Fußballprofi Breno Weihnachten in Freiheit

Wegen schwerer Brandstiftung wurde der langjährige FC Bayern-Profi Breno zu fast vier Jahren Haft verurteilt. Jetzt hat er zwei Drittel der Strafe abgesessen - und wird vorzeitig entlassen.
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München - Fußballprofi Breno kann noch vor Weihnachten das Gefängnis verlassen. Die Haftstrafe gegen den 25-Jährigen werde am 20. Dezember zur Bewährung ausgesetzt, sagte Gerichtssprecherin Barbara Stockinger. Zur Begründung hieß es, Breno habe zwei Drittel seiner Haftstrafe verbüßt. Die vorzeitige Haftentlassung sei jedoch mit Auflagen verbunden. "Es gibt bestimmte Verhaltensmaßnahmen für ihn, die ich aber nicht präzisieren möchte", sagte sie.

"Das ist mein schönstes Geschenk. Ich bin überglücklich", sagte Breno der "Bild"-Zeitung. Und sein Anwalt Sewarion Kirkitadse sagte: "Der Fall war sehr langwierig. Jetzt ist er froh, vorzeitig wieder bei seiner Familie zu sein und seine Karriere fortsetzen zu können."

Im Juli 2012 war er wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden, nachdem er 2011 in betrunkenem Zustand seine gemietete Villa im Münchner Nobelstadtteil Grünwald angezündet hatte. Seine Strafe saß Breno in der Justizvollzugsanstalt (JVA) München-Stadelheim ab. Seit August durfte er als Freigänger täglich fünf Stunden aus dem Gefängnis, er arbeitete für seinen Ex-Verein Bayern München im Büro von Nachwuchsleiter Wolfgang Dremmler.

Über seine Zeit im Gefängnis hatte Breno vor rund einem Jahr in einem TV-Interview gesprochen. "Ich habe viel geweint, als ich die Briefe von meiner Frau im Gefängnis bekommen habe und die Fotos der Kinder sah", sagte er. Und: Er wisse, wie schön Freiheit sei. Er schätze heute jedes Detail seines Lebens mehr.

aar/dpa/sid