Interview mit US-Vizepräsidentschaftskandidatin: Palins Plauderstunde - DER SPIEGEL
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Interview mit US-Vizepräsidentschaftskandidatin Palins Plauderstunde

Sie spricht über die Freude am Kochen, Putzen, Heimwerken, über die Basis einer - natürlich - glücklichen Ehe und die Vorzüge, mit 44 Großmutter zu werden: In einem Interview inszeniert sich Sarah Palin als Privatmensch - und rät ihrer schwangeren Tochter zur umgehenden Hochzeit.
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Hamburg - Voraussichtlich im Dezember wird US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin Großmutter: Ihre gerade 18-jährige Tochter erwartet ihr erstes Baby. Die Hochzeit von Bristol Palin und ihrem Verlobten Levi Johnston ist für den kommenden Sommer geplant. In einem Interview mit dem US-Magazin "People" mahnt die Gouverneurin des Bundesstaats Alaska ihre Tochter jedoch zur Eile. "Hoffentlich heiraten sie schon früher. Wir wollten, dass Bristol mit 18 selbst entscheidet, wie sie und Levi an diesem Punkt weiter verfahren wollen."

Ihre Tochter sei eine sehr reife, gütige und starke junge Frau. "Sie ist ein wenig altmodisch und hat kein Interesse an Partys. Ich denke, dass alles gut werden wird. Wir freuen uns darauf, dass unsere Familie wächst." Über den Schulabschluss Bristols mache sie sich keine Sorgen, auch wenn "die Umstände alles andere als ideal" seien, sagte Palin laut "People". "Sie macht das Beste aus der Situation, und sie wird eine sehr, sehr gute und liebende Mutter sein. Und Levi wird ein guter Vater sein. Alles wird gut werden."

Auf die Frage, ob die Schwangerschaft ihrer Tochter ihre eigene Einstellung zur Aufklärung von Jugendlichen beeinflusst habe, sagte Palin in dem Interview, sie hoffe, dass ihre Tochter für andere Teenager ein Vorbild sein könne, wie das "Leben so spielt" und eine Warnung, "vorbeugende Maßnahmen" zu ergreifen. "Idealerweise durch Abstinenz." Allerdings habe sie sich nie gegen Aufklärungsunterricht in der Schule ausgesprochen, betonte die Politikerin.

Palin sagte, sie sei eine Frau, die es gewohnt sei, mit "anzupacken." "Wenn man viel im Freien ist, muss man einiges wegstecken können." Draußen auf dem Schiff sei keine Zeit zu jammern und sich zu beschweren. "Da muss getan werden, was getan werden muss."

Daheim hätten sie und ihr Mann Todd, 44, keine Zeit für Auseinandersetzungen: "Wir haben keine Zeit für Streit und Zank. Um alles zu schaffen, müssen wir jeden Tag als Team funktionieren." Die Arbeit zu Hause werde geteilt. "Das ist eine wahre Partnerschaft, in der wir uns die anfallende Arbeit aufteilen. Obwohl wir das alles nie als Arbeit empfunden haben. Es ist eine große Freude, zu Hause zu sein, es ist eine Freude, sich mit den Kindern zu beschäftigen. Wir genießen es, zu kochen, zusammen zu putzen."

Auf die Frage, ob sie im Falle einer Niederlage einfach wieder nach Alaska zurückkehren könne, sagte die 44-Jährige: "Ich kann jederzeit wieder nach Hause zurückkehren und einfach Mutter sein, erfüllt von all dem Segen, den Gott uns beschert hat. Mit einer tollen Ehe, tollen Eltern, tollen Geschwistern und tollen Kindern. Ich könnte jederzeit nach Hause gehen und wieder einfach nur Mutter sein."

han

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