James Corden über Donald Trump: Mampfen gegen Rassismus - DER SPIEGEL
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Protestvideo: Corden gegen Trump

Foto: Frederick M. Brown / AFP

James Corden über Trump Ein Sandwich gegen den Rassismus

Mit seinem Einreiseverbot für Menschen aus sieben muslimischen Ländern bringt Donald Trump viele Prominente gegen sich auf - und kreativen Protest hervor. Zum Beispiel dieses Video von James Corden.
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Kaum ein Thema bewegt die Vereinigten Staaten in diesen Tagen so sehr wie dieser Erlass: US-Präsident Donald Trump hat per Dekret verfügt, dass Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern zunächst nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen. Etliche Prominente reagieren auf diese Entscheidung fassungslos, wütend - oder wie James Corden: mit Humor.

Mit einem Video vom Flughafen in Los Angeles hat der Komiker nun gegen das Einreiseverbot protestiert. Der Clip, der vor Cordens "Late Late Show" am Montagabend ausgestrahlt wurde, zeigt den Moderator bei seiner Ausreise aus den USA.

Der Film zeigt den 38-Jährigen bei der Ankunft am Flughafen, beim Check-in, bei der Sicherheitskontrolle, wie er sich zwischendurch ein Sandwich kauft und wie er schließlich ins Flugzeug einsteigt.

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Protestvideo: Corden gegen Trump

Foto: Frederick M. Brown / AFP

Am Ende des unkommentierten Videos erscheint ein Abspann mit den Worten: "Die Bewegungsfreiheit sollte für alle legalen Einwanderer so einfach sein. Nicht nur für Weiße und Christen." Corden ist Brite, lebt aber in den USA, wo er seit 2015 die vor allem für das Format "Carpool Karaoke" bekannte "Late Late Show" moderiert.

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Der Komiker ist mitnichten der erste Prominente, der sich gegen die rigide Politik des neuen US-Staatsoberhaupts stellt. So waren bei Protestmärschen bereits vor mehr als einer Woche etliche Stars auf die Straße gegangen und hatten sich öffentlich gegen Trump positioniert (hier sehen Sie die Bilder).

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Promis gegen Trump: Die Kulturrevolution

Foto: Jose Luis Magana / AP

Das umstrittene Einreise-Dekret hat nun offenbar nochmals größeren Widerstand mobilisiert. Arnold Schwarzenegger etwa, der wie Trump Mitglied der Republikaner ist, sagte in einem Interview , der Erlass "lässt uns dumm aussehen". Und Moderatorin Ellen DeGeneres erläuterte ihre Kritikpunkte anhand der Geschichte des Film-Fisches "Dorie".