Jane Fonda Hüpfen mit Titanhüfte
Jane Fonda: Fitnessgöttin, Schauspielerin, Kriegsgegnerin
Hamburg - Mit dem 1982 erschienenen Video "Jane Fondas Workout" konnte die moderne Frau auch ohne Personaltrainer etwas für ihre Figur tun, Fitness vor dem heimischen Fernseher wurde ein Hit, das Video rund 17-Millionen-mal verkauft. Jane Fonda, die Fitnessgöttin der Achtziger, machte es möglich. Insgesamt hat die Schauspielerin, die mit Stulpen, Leggings und Stirnbändern einen neuen Trend setzte, 23 Videos herausgebracht, außerdem fünf Bücher und 13 Audioprogramme.
Nach 13 Jahren will Fonda, inzwischen 72, an ihren alten Erfolg anknüpfen und ein neues Programm aufnehmen - für eine Zielgruppe, die bisher vernachlässigt wurde: ihre Altersgruppe, die Nachkriegsgeneration. "Ich möchte die Menschen erreichen, die mit dem Training aufgehört oder noch nie angefangen haben", sagte sie laut der britischen Zeitung "Daily Telegraph". Im März beginnen die Dreharbeiten, 2011 soll die DVD auf den Markt kommen.
Mindestens eines verbindet sie mit ihrer Zielgruppe: Fonda leidet zunehmend unter gesundheitlichen Problemen. Im vergangenen Jahr musste sie sich einer Knie-OP unterziehen und einige Zeit lang einen Rollstuhl benutzen, seit 2005 hat sie Titan in der Hüfte und im Rücken zwickt und zwackt es auch schon seit einigen Jahren.
"Ich falle langsam auseinander und fühle mich wie ein Ersatzteillager", sagte die zweifache Oscar-Preisträgerin laut "Telegraph" nach ihrer Knie-OP im vergangenen November. Sie habe aber all die Reparaturarbeiten machen lassen müssen, weil sie noch in den Himalaja wolle. "Und in 8000 Fuß Höhe muss mein Körper rund laufen."
Fonda betont, dass ihre Probleme nicht auf ihr hartes Workout zurückzuführen seien: "Das ist eine Frage der Gene, nicht des Trainings." Sie leide an Osteoarthritis, einer erblichen Form von Arthritis.
Auf die Frage nach ihrem Aussehen räumte die 72-Jährige ein: "30 Prozent machen die Gene aus, 30 Prozent sind guter Sex, 30 Prozent verdanke ich Sport und einem gesundem Lebenswandel und für die restlichen zehn Prozent muss ich meinem Schönheitschirurgen danken."