Jennifer Lopez: Abstieg aus der A-Liga - DER SPIEGEL
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Jennifer Lopez: Schluss mit "The Butt"

Foto: Scott Gries/ Getty Images

Jennifer Lopez Abstieg aus der A-Liga

Die ruhmreichen Zeiten der Jennifer Lopez scheinen Vergangenheit zu sein: Ihr neuestes Machwerk, eine billig-kitschige Komödie, floppt derzeit an den US-Kinokassen und es könnte sein, dass sie bald genau das braucht, was der Titel ihres Streifens verheißt: einen Plan B.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Jennifer Lynn Lopez

Hamburg - Sie war die Vorzeige-Latina schlechthin, aufgestiegen aus den Niederungen einer schlecht bezahlten Rechtsanwaltsgehilfin und Feierabend-Stripperin zur gefragten Protagonistin seichter Filmkomödien, erfolgreichen Schlagersängerin ("Let's get loud") und zum kurvenreichen Sexsymbol. Doch nun deutet vieles darauf hin, dass die goldenen Zeiten der , genannt J.Lo, vorüber sind.

Ihr jüngstes filmisches Machwerk mit dem bezeichnenden Titel "The Back-Up Plan" (etwa "Plan B"), von dem Lopez selbst eingestehen musste, dass es keine Aussage hat, spielte in der ersten Woche gerade einmal 12,3 Millionen Dollar ein, wie der Blog "The Daily Beast" höhnt und bereits ihren Abstieg aus der Prominenten-A-Liga prophezeit: Der neuerliche Misserfolg drohe einen der größten Film- und Musikstars der vergangenen Jahrzehnte zur schmückenden Begleitung ihres immer noch gefragten Ehemannes Marc Anthony zu degradieren.

Auch ihre Musikkarriere sei ins Stocken geraten, die drei letzten Alben seien kaum gefragt gewesen und hätten noch nicht einmal die Eine-Million-Verkaufte-Exemplare-Grenze geknackt, schreibt der Blog. "Wenn deine Nische 'Jenny from the block' war, sollte man keine Songs über 700 Dollar teure Schuhe machen", sagte ein namentlich nicht genannter Geschäftspartner der Diva. "Man sollte sein Publikum kennen."

J.Lo selbst sagt, dass sie die positiven Seiten des beruflichen Kürzertretens sehr zu schätzen wisse. Sie müsse nicht mehr ständig auf ihre Figur achten, so die Sängerin zur Frauenzeitschrift "Allure": "Es gehört natürlich zum Showgeschäft, dass man in Form bleibt und gut aussieht. Da gibt es gar nichts drum rum zu reden. Aber ich bin nicht mehr das Monster, das ich früher war, wenn's um Training und Fitness geht."

Vor ihrem letzten großen Auftritt bei den American Music Awards hätte sie eventuell noch ein, zwei Stunden Tanztraining dranhängen sollen - als sie bei einem Sprungelement patzte, landete sie sehr unelegant auf ihren vier Buchstaben.

jdl