Jennifer Lopez Die Bäuchlein-Frage
New York - Seit Wochen kursieren - bislang unbestätigte - Berichte und Gerüchte, Jennifer Lopez sei schwanger. Die Schauspielerin und Sängerin, die gerade ein neues Album veröffentlicht hat und zudem mit Ehemann Marc Anthony eine Tournee absolviert, schweigt zu allen Spekulationen, während sich unter ihren zunehmend zeltartigeren Gewändern ein Bäuchlein wölbt.
Fassungslos und indigniert verfolgen US-Boulevardmedien die Desinformationspolitik der Diva, die sich erdreistet, über ihre anderen Umstände schweigen zu wollen. "Jetzt wird's aber Zeit", drängelt VIP-Blogger Perez Hilton und vermutet, das "J.Lo" die Babystory bereits exklusiv an ein Magazin verkauft habe und deshalb nicht offen reden dürfe.
Der Ehrgeiz der US-Talkshowmoderatoren ist jedenfalls geweckt. Wem gelingt es, Lopez die Bestätigung zu entlocken?
Im Rahmen der PR-Tour für ihr Album trat Lopez in der Frühstücksshow "Good Morning America" mit Diane Sawyer auf. "Ich weiß ja, dass du sehr wenig Privatleben hast", flötete die Moderatorin und setzte sogleich an, eben jene Privatsphäre zu durchdringen. "Wie geht es dir?", fragt sie, bedeutungsvoll mit den Augen plinkernd.
"Das ist eine sehr, sehr glückliche Zeit in meinem Leben", antwortet Lopez unbestimmt. Ein "Ja, ich bin schwanger" ist dies zwar nicht, trotzdem erbittet sich Sawyer, ihren Gast umarmen zu dürfen, "weil ich so glücklich bin".
Auch dem Großmeister des munteren Abendtalks, David Letterman, auf dessen Couch Lopez wenige Stunden später Platz nimmt, ist nicht mehr Glück beschieden.
Eine direkte Frage nach einer Schwangerschaft wagt Letterman nicht, stattdessen diskutieren die beiden das Erziehungsverhalten von Lopez' Mutter. "Wenn ich eine so gute Mutter werde, wie sie es ist, dann ist alles gut", sagt sie. Schwangerschaftsbestätigung? Fehlanzeige.
Das VIP-Baby als von den Medien umworbene Trophäe: ein neuer Trend in Hollywood. Einem ähnlichen Ansturm auf ihren Umstandsbauch sahen sich zuvor auch Christina Aguilera, Nicole Ritchie und Angelina Jolie ausgesetzt.
Für die ersten begehrten Fotos prominenten Nachwuchses werden mittlerweile Millionensummen im zweistelligen Bereich gezahlt.
pad