Model Kate Upton: Raus aus dem Bikini, rein in die "Vogue"
Model Kate Upton Endlich Vorbild
Hamburg - Es war das Cover der Bademoden-Ausgabe von "Sports Illustrated", das Kate Upton bekannt machte: Ihre blonden Haare sind darauf vom Wind zerzaust, der Blick auffordernd in die Kamera gerichtet, am Körper trägt Upton einen Bikini, der nur das Nötigste bedeckt. Mit solchen Aufnahmen macht man sich bei den Lesern beliebt; seinen Ruf als ernsthaftes Model festigt man damit nicht.
Lange unternahm die 20-jährige Upton nichts, um dem Image der lustigen Drallen entgegenzuwirken, im Gegenteil. Bei einer Sportveranstaltung gab sie den "Dougie" zum Besten, eine Tanzbewegung in Anlehnung an Rapper Doug E. Fresh. Mehr als neun Millionen Mal wurde das Video gesehen.
Für Aufregung sorgte dann ihr nächster HipHop-Tanz: Für den Fotografen Terry Richardson legte Upton im knappsten Bikini eine Performance zu dem Song "Cat Daddy" von The Rej3cts hin. Hätte dabei eine Strip-Stange vor ihr gestanden, sie hätte perfekt ins Bild gepasst. Doch damit soll nun Schluss sein.
Nachdem Upton bereits einen Auftritt in der Juli-Ausgabe der US-"Vogue" hatte, schaffte sie es nun mit mehreren Bildern in das aktuelle Heft. Zwar nicht auf das Cover, so weit ist es noch nicht. Dort werden ihre Fotos aber immerhin mit den Worten angekündigt "Warum wir Kate Upton lieben". Auf den Bildern trägt sie edle Designerkleidung und nimmt die typischen Editorial-Posen ein: die Beine über Kreuz, ein Luftsprung, ein Schulterblick.
Sie wisse auch nicht, warum die Modeindustrie gerade jetzt auf sie aufmerksam werde, sagte Upton der "Vogue". Sie sei aber sehr aufgeregt. Nicht nur, weil sie Mode liebe, sondern vor allem, weil sie nun ein gutes Vorbild sein könne: "Ich will mich nicht zu Tode hungern." Sie wolle immer noch mit ihrer Familie rumhängen "und ein ganz normales Mädchen sein".