Kate Upton: Bikini-Model in der "Vogue" - DER SPIEGEL
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Model Kate Upton: Raus aus dem Bikini, rein in die "Vogue"

Foto: Steven Meisel/ VOGUE

Model Kate Upton Endlich Vorbild

Im Bikini wurde Kate Upton bekannt, mit allerlei Tanzeinlagen steigerte sie ihre Prominenz. Doch das Model will mehr sein als die lustige Dralle. In der November-Ausgabe der "Vogue" ist die 20-Jährige nun in edler Garderobe zu sehen - und fühlt sich als Vorbild.
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Hamburg - Es war das Cover der Bademoden-Ausgabe von "Sports Illustrated", das Kate Upton bekannt machte: Ihre blonden Haare sind darauf vom Wind zerzaust, der Blick auffordernd in die Kamera gerichtet, am Körper trägt Upton einen Bikini, der nur das Nötigste bedeckt. Mit solchen Aufnahmen macht man sich bei den Lesern beliebt; seinen Ruf als ernsthaftes Model festigt man damit nicht.

Lange unternahm die 20-jährige Upton nichts, um dem Image der lustigen Drallen entgegenzuwirken, im Gegenteil. Bei einer Sportveranstaltung gab sie den "Dougie" zum Besten, eine Tanzbewegung in Anlehnung an Rapper Doug E. Fresh. Mehr als neun Millionen Mal wurde das Video  gesehen.

Für Aufregung sorgte dann ihr nächster HipHop-Tanz: Für den Fotografen Terry Richardson legte Upton im knappsten Bikini eine Performance zu dem Song "Cat Daddy"  von The Rej3cts hin. Hätte dabei eine Strip-Stange vor ihr gestanden, sie hätte perfekt ins Bild gepasst. Doch damit soll nun Schluss sein.

Nachdem Upton bereits einen Auftritt in der Juli-Ausgabe  der US-"Vogue" hatte, schaffte sie es nun mit mehreren Bildern in das aktuelle Heft. Zwar nicht auf das Cover, so weit ist es noch nicht. Dort werden ihre Fotos aber immerhin mit den Worten angekündigt "Warum wir Kate Upton lieben". Auf den Bildern trägt sie edle Designerkleidung und nimmt die typischen Editorial-Posen ein: die Beine über Kreuz, ein Luftsprung, ein Schulterblick.

Sie wisse auch nicht, warum die Modeindustrie gerade jetzt auf sie aufmerksam werde, sagte Upton der "Vogue".  Sie sei aber sehr aufgeregt. Nicht nur, weil sie Mode liebe, sondern vor allem, weil sie nun ein gutes Vorbild sein könne: "Ich will mich nicht zu Tode hungern." Sie wolle immer noch mit ihrer Familie rumhängen "und ein ganz normales Mädchen sein".

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