Katherine Jenkins Die Operndiva und das Kokain
London - Drogenkonsum scheint bei Rockmusikern zum Leben dazugehören wie bei anderen Menschen eine Tasse Kaffee. Ihre Sangeskollegen aus der klassischen Musik wirken dagegen in der Regel eher harmlos und gesundheitsbewusst. Doch Opernsängerin Katherine Jenkins gestand nun, harte Drogen genommen zu haben.
Sie habe Kokain und Ecstasy konsumiert, sagte die 28-Jährige der britischen Zeitung "Daily Mail". Die Drogen habe Jenkins Ende der neunziger Jahre genommen, als sie mit 17 nach London kam, um dort an der Royal Acadamy zu studieren.
"Ich war jung und dumm und habe mir keine Gedanken über die Konsequenzen gemacht", sagte die Sängerin.
"Ich war sehr naiv was Drogen angeht", so Jenkins. "Wo ich aufgewachsen bin, gab es so etwas nicht. Ich hatte noch nie Drogen gesehen."
In London habe sich das dann geändert. "Als ich dort auszugehen begann, merkte ich langsam, dass eine ganze Menge Menschen auf Partys Drogen nahmen", sagte Jenkins. "Eine ganze Weile habe ich widerstanden, dann habe ich sie auch probiert."
Sie habe fünf- oder sechsmal Kokain genommen, in einer Nacht seien es sogar drei Linien gewesen. "Ich dachte, es wäre lustig, weil jeder, der es genommen hatte, anscheinend gut drauf war."
Auf sie selbst habe die Droge allerdings eine andere Wirkung gehabt: "Nachdem ich es genommen hatte, fühlte ich mich absolut furchtbar", so die Sängerin. "Ich fühlte mich depressiv und paranoid. Es war schrecklich."
Doch trotz dieser unerfreulichen Erfahrung habe sie neben Kokain auch Ecstasy und Cannabis probiert. Als sie ihrer Mutter Susan von ihren Drogenerfahrungen erzählt habe, sei die schockiert gewesen.
Katherine Jenkins stellte ihren Drogenkonsum ein, als sie vor fünf Jahren ihren ersten großen Plattenvertrag unterschrieb. "Ich wollte diese Riesenchance nicht wegen Kokain und Ecstasy vermasseln", so Jenkins. Inzwischen habe sie für Drogen nichts mehr übrig: "Sie ekeln mich an."
bog