Kennedy-Clan: JFKs Schwester ist tot - DER SPIEGEL
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Kennedy-Clan JFKs Schwester ist tot

In New York schätzte man sie als Kunst-Mäzenin, auch ihre berühmten Brüder konnten sich stets auf ihre Unterstützung verlassen. Jetzt ist Patricia Kennedy Lawford, die Schwester des früheren US-Präsidenten John F. Kennedy, im Alter von 82 Jahren gestorben.
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Washington - "Jeder, der Pat kannte, verehrte sie", erklärte Senator Edward Kennedy anlässlich des Todes seiner Schwester. "Man bewunderte sie für ihren Stil, für ihre Liebe, ihren Witz und ihre Großzügigkeit. Und nicht zuletzt für ihren einzigartigen Sinn für Wunder und die Freude, die sie in unser Leben gebracht hat. Wir sind betrübt über ihren Verlust", heißt es in der Stellungnahme der Familie. Patricia Kennedy Lawford starb gestern im Kreis ihrer Familie in ihrem Haus in New York an den Folgen einer Lungenentzündung..

Das sechste Kind von Rose und Joseph Kennedy wurde 1924 in Brookline, Massachusetts, geboren. Teile ihrer Schulzeit verbrachte sie in London, wo ihr Vater als US-Botschafter arbeitete.

Während ihrer Zeit am Rosemont College in Pennsylvania begann sie, sich für das Theater zu interessieren. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie zunächst in New York für den Fernsehsender NBC. Später zog sie nach Los Angeles, wo sie für einen Radiosender arbeitete.

Über ihren Bruder John lernte sie 1954 den englischen Schauspieler Peter Lawford kennen. Die beiden heirateten, bekamen vier Kinder und zogen nach Santa Monica, Kalifornien. Peter Lawford wurde alsbald als Frauenheld fast genauso berühmt wie durch seine Filmrollen. 1965 ließ sich das Paar scheiden. Im selben Jahr zog die damals 41-Jährige zurück nach New York, wo sie in der Kunstszene aktiv war und Spendengelder sammelte.

Patricia Kennedy Lawford engagierte sich außerdem stark für die politischen Kampagnen der männlichen Familienmitglieder. Während John F. Kennedys Wahlkampf 1946 gab sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Schwestern Empfänge. Auch für ihrer Brüder Robert und Edward engagierte sie sich politisch.

han/reuters