Las Vegas Weniger ist Cher
Las Vegas - Wer schön sein will, muss es zeigen. Zur Not in einem Kleidungsstück, das nicht mehr taufrisch ist, aber Erinnerungen weckt.
Pop-Diva Cher, berühmt für ihre Erfolge als Sängerin, Schauspielerin und Patientin plastischer Chirurgen, zeigte sich bei einem Auftritt in Las Vegas nach Jahren erneut in einem ihrer berühmtesten Kostüme: Beim Konzert für den Komponisten und Produzenten David Foster im Mandalay Bay Events Centre trug sie ihren weltbekannten schwarzen Body.
Das Kostüm besteht im Wesentlichen aus Löchern, gibt damit den Blick auf Oberschenkel, Bauch und Rippen frei und glänzt mit Schmucksteinen und Strumpfhalter. Dazu trug die Sängerin schwarze Stiefel und eine gleichfarbige Lederjacke. Erstmals war Cher in diesem Outfit laut der britischen Tageszeitung "Daily Mail" vor 17 Jahren im Londoner Wembley Stadion aufgetreten.
Die Sängerin hat derzeit ein Engagement am "Caesars Palace" in Las Vegas. Als Nachfolgerin von Celine Dion gibt sie dort mehr als 200 Auftritte. Für ihren dreijährigen Vertrag bekommt sie Zeitungsberichten zufolge 60 Millionen Dollar. Die Tickets kosten 150 Dollar bis 1700 Dollar.
Für das Comeback hatte sich Cher laut Medienberichten erneut schönheitschirurgischen Eingriffen unterzogen, zudem in eine Yoga-Trainerin, in ein Heimfitnessstudio und in eine ausgeklügelte Spezialdiät investiert. 25 Pfund soll die Sängerin seit Januar auf diese Weise abgespeckt haben.
Cher selbst bezeichnete sich laut "Daily Mail" einst als "schönheitschirurgisches Poster-Girl": Sie spüre den Druck, jung auszusehen, um im harten Pop-Geschäft mithalten zu können.