Liebe statt Drogen: Moss und Doherty turteln wieder - DER SPIEGEL
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Liebe statt Drogen Moss und Doherty turteln wieder

Sie knutschen, als wäre nie was gewesen, tauschen Intimitäten in der Entziehungsklinik aus, so dass andere Patienten peinlich berührt sind. Es scheint, als hätten Kate Moss und Pete Doherty ihre alte Form zurück - und wieder zueinander gefunden.
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London - Das Supermodel besuchte ihren Ex- und dann doch wieder Freund Pete Doherty laut Berichten der britischen Zeitung "The Sun" mehrfach in der Klinik, in der er gegen seine Drogensucht kämpft.

Und die beiden tauschten ihre Zärtlichkeiten ganz offen aus, vom Ende der Beziehung keine Spur - zum Leidwesen der Berater des Models. Die waren in den vergangenen Monaten verzweifelt bemüht, ein erneutes Aufflammen der Beziehung zwischen dem Skandalrocker und dem Top-Model zu dementieren und Moss' Image zu polieren.

Dies schien mehr als nötig. Der Fall des Top-Models vor einem Jahr schien tief. Marken wie Burberry und Chanel kündigten ihre Werbeverträge mit Moss, nachdem Fotos sie angeblich beim Kokainschnupfen zeigten. Es folgten eine Entziehungskur in Arizona und der Versuch, das angeschlagene Image zu rehabilitieren - mit Erfolg, wie es jetzt scheint.

Derzeit ist Moss als Model begehrter als je zuvor. Sie ist die "Frontfrau" für 18 Werbekampagnen, unter anderem für Dior, Louis Vuitton, Calvin Klein und Versace. Zu all ihren neuen Modelverträgen hat sie jetzt noch einen weiteren lukrativen Vertrag unter Dach und Fach gebracht: Moss wird als Designerin der englischen Boutiquen-Kette Topshop arbeiten. Laut Meldungen des "Daily Mirror" bekommt das Model für seinen Designer-Job zehn Millionen Pfund, fast 15 Millionen Euro.

"Die Zusammenarbeit mit Topshop wird ein großer Spaß", äußerte sie sich am Rande der London Fashion Week. Die Gerüchte über die Kooperation des Models mit der Modekette waren entstanden, als Moss bei der Topshop-Präsentation am vergangenen Sonntag an der Seite von Firmenchef Philip Green in der ersten Reihe gesessen hatte.

Moss sei die "größte Stilikone" Großbritanniens, äußerte sich Jane Shepherdson, die Direktorin der Marke, laut der englischen "Sun". Einbringen wird Moss wohl vor allem ihren inzwischen wieder als gut angesehenen Namen: Topshop erhofft sich durch den Deal eine Abgrenzung zu Billigmarken und den Aufstieg in die gehobene Modesphäre.

han

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