Lilly Becker twittert über Pocher-Trennung: Schlagabtausch auf 140 Zeichen
Lilly Becker über Pocher-Trennung Trennungs-Tipps auf Twitter
Ach, was wäre die Welt nur ohne Twitter. Vor allem: Was wäre die Welt ohne Twitter und mitteilsame Semi-Promis wie Boris Becker und seine Frauen und Ex-Frauen. Es wäre wohl eine Welt mit einem etwas besseren Menschenbild. Aber es wäre definitiv auch eine langweiligere Welt.
Denn das, was sich auf dem Kurznachrichtendienst seit ein paar Wochen und Monaten in der Causa Becker/Pocher/Meyer-Wölden abspielt, hat hohen Unterhaltungswert. Früher waren Boulevardmedien darauf angewiesen, dass Menschen aus dem Umfeld von Prominenten Details aus deren Privatleben ausplaudern. In Zeiten von Twitter entblößen sich die Promis selbst.
Jüngstes Beispiel dafür sind Äußerungen von Lilly Becker, Frau von Boris Becker und damit sozusagen Nachfolgerin von Alessandra Pocher, vormals Sandy Meyer-Wölden. Auf Twitter wurde die Frau des Ex-Tennis-Idols von einem User gefragt, ob sie die Trennung der Pochers kommentieren wolle. Erst antwortete Lilly Becker noch vergleichsweise gesittet. "Nein, das möchte ich nicht. Es ist schade um jede Familie, die auseinander bricht. Ich wünsche ihr alles Gute. Ihm nicht so, ich kann ihn nicht ausstehen."
Harte Tipps von Frau Becker
Dann ging mit Frau Becker wohl der Gaul durch. Nur zwölf Minuten später postete sie die Zeile aus dem Bob Marley-Song "Three Little Birds", "Every little thing is gonna be alright". Angehängt an den Post war ein kleiner Cartoon mit dem Spruch: "Breakups are hard. But so are other Men's Penises", zu Deutsch "Eine Trennung ist hart. Aber die Penisse anderer Männer auch."
Nur wenig später kramte sie einen weiteren Tweet aus den unteren Sprüche-Schubladen: ein zweiter Cartoon, diesmal mit dem Text "Manchmal weiß selbst ich nicht, ob ich sarkastisch bin - oder eine Schlampe". Beckers Kommentar dazu: "Manchmal bin ich beides! In Bezug auf meinen vorigen Tweet …"
Ähnlich viel, wie Lilly Becker über ihre Ansichten zum Leben im Allgemeinen und Trennungen im Besonderen in diesen drei Tweets verraten hat, haben auch die Pochers in den vergangenen Monaten auf Twitter preisgegeben. Denn wer dem Paar dort folgt, konnte die Trennung sich anbahnen sehen. Das Material war da.
Tweets von der Hausfrauen-Front
Von Alessandra waren Tweets von der Hausfrauen-Front zu lesen. Zum Beispiel, wie die drei gemeinsamen Kinder aufgrund eines Infekts um die Wette kotzten. Kurz darauf setzte sie ein erschöpftes "Jetzt hat es mich auch erwischt" ab. Währenddessen zwitscherte Gatte Pocher vergnügte Statusmeldungen von seinem Weg zum Karriere-Comeback, also von überall auf der Welt, nur nicht von zu Hause.
Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären. Die man sich selbst beantworten kann, indem man auf den Twitterkanälen der Protagonisten das Drama rekonstruiert. Bei Lilly Becker ist das nicht mehr möglich - sie hatte offensichtlich eine Erleuchtung, ihren Account abgeschlossen, und die Öffentlichkeit aus ihren Tweets gesperrt. Schade eigentlich.