Lindsay Lohan: Shoppen statt bereuen - DER SPIEGEL
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Lindsay Lohan: Die Unbelehrbare

Foto: AP/ Los Angeles County Sheriffs Department

Lindsay Lohan Shoppen statt bereuen

Lindsay Lohan auf Abwegen: Die Schauspielerin soll eine Gerichtsverhandlung geschwänzt und stattdessen lieber eine Shoppingtour durch Beverly Hills unternommen haben. Doch davon will die 23-Jährige nichts mehr wissen.
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Venice - 90 Minuten war die US-Schauspielerin zunächst laut "TMZ" zu spät zu ihrer Verhandlung gekommen. Bald darauf habe Lohan das Gerichtsgebäude im kalifornischen Venice auch schon wieder verlassen - und sei dann kurze Zeit später in Beverly Hills beim Einkaufsbummel gesichtet worden.

Reporter lauerten der 23-Jährigen auf ihrer Tour durch die Geschäfte auf. Angesprochen, was sie denn in Beverly Hills treibe, habe Lindsay Lohan verwundert gefragt: "Ich hab doch gerade keine Fahrstunde, oder doch?" Die Sängerin und Schauspielerin muss derzeit gerichtlich verordnetes Fahrtraining absolvieren, nachdem sie mehrmals betrunken am Steuer erwischt worden war.

Auf die Idee, dass sie gerade im Gericht sitzen sollte, kam die 23-Jährige anscheinend nicht.

Tasche voller Kokain

Dort hätte die "Ugly Betty"-Schauspielerin Stellung zu einer Trunkenheitsfahrt im Sommer 2007 nehmen können. Drei Männer behaupten, dass Lohan sie damals nach einer Party in Malibu auf dem Rücksitz ihres Autos festgehalten hätte. Völlig betrunken sei die damals 21-Jährige durch die Stadt gerast. Laut "TMZ" befand sich außerdem eine Tasche voller Kokain im Wagen.

Bereits 2007 war Lohan wegen gemeingefährlichen Fahrens unter Alkohol und Kokain-Einfluss von einem kalifornischen Gericht zu einer Gefängnisstrafe von einem Tag und der Ableistung von zehn Sozialstunden verurteilt worden.

Die aktuellen Vorwürfe, sie habe die Gerichtsverhandlung verlassen, um zu shoppen, weist Lohan inzwischen weit von sich. Sie habe zu der Zeit sehr wohl eine Fahrstunde gehabt, sagte die Schauspielerin nun "TMZ". Wer's glaubt.

Wegen eines ausgedehnten Einkaufsbummels hatte die 23-Jährige schon einmal einen wichtigen Termin platzen lassen: Im Februar versetzte sie den Baulöwen Richard Lugner, an dessen Seite sie auf dem Wiener Opernball tanzen sollte. Seine Auserkorene sei lieber Shoppen gegangen, musste Lugner damals eingestehen.

ada

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