Lindsay Lohan: Koks? Nur vier-, fünfmal
Lindsay Lohans Drogen-Interview Alles ganz normale Laster
London - Ist Lindsay Lohan nun auf Entzug oder nicht? Die Frage, ob das Hollywood-Sternchen ihren richterlich verordneten Aufenthalt in einer kalifornischen Suchtklinik angetreten hat oder nicht, beschäftigt seit Tagen die Klatschgazetten. In diese Ungewissheit hinein erscheint nun ein Interview mit der 26-Jährigen - und sorgt erneut für Diskussionen über den Lebenswandel des Stars.
Ende April gab Lohan in einem luxuriösen New Yorker Stadthaus an der Upper West Side dem britischen Star-Journalisten Piers Morgan ein Interview, das nun in der "Daily Mail" erschien. Morgan berichtete, er habe eine angeschlagene, verletzliche junge Frau in Schlafanzughosen getroffen, die beinahe anderthalb Stunden Auskunft über ihr Leben gegeben habe.
Ein Gespräch mit Lohan wäre unvollständig, ginge es nicht in drei von vier Interviewfragen um Alkoholkonsum, Drogen und um die Trinkgewohnheiten Lohans und ihrer Eltern. Darüber gab die Schauspielerin freimütig Auskunft: Ihren ersten Drink habe sie mit 17 gekippt und ihr sei furchtbar schlecht geworden. Zur Strafe habe ihre Mutter sie mit Erbrochenem in den Haaren schlafen lassen. Kokain haben sie "vier oder fünf Mal genommen" und auch nur zwischen ihrem 20. und 23. Lebensjahr, gefallen habe es ihr nie. "Ich fühlte mich zu aufgekratzt und unwohl."
Ganz anders, so Lohan kichernd, sei das mit Cannabis und Ecstasy, besonders letzteres möge sie lieber als andere Drogen. Viele junge Leute würde dies während der College-Zeit ausprobieren. Dass ihr der Konsum vorgehalten werde, habe mit ihrer Rolle in der Öffentlichkeit zu tun.
In die Reha-Klinik gehe sie, sagte sie in dem Gespräch, aber nicht, weil sie es körperlich oder seelisch für nötig habe. "Mache ich das nicht, werden die Leute weiter schlecht über mich reden", erklärte sie der "Daily Mail". Lohan sagte, sie glaube es werde ihr gut tun, drei Monate mit sich allein zu sein. Wie gesagt, das war Ende April.