Los Angeles Liz Taylor in Klinik eingeliefert
New York/Los Angeles - Die zweifache Oscar-Preisträgerin leidet seit Jahren unter schweren gesundheitlichen Problemen: Wegen chronischer Rückenschmerzen ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Schon in den siebziger und achtziger Jahren hatte sie wiederholt mit Alkohol- und Gewichtsproblemen sowie wechselnden Krankheiten für Schlagzeilen gesorgt.
Jetzt musste sie sich aus bislang unbekannten Gründen in eine Klinik begeben. "Frau Taylor geht es gut", teilte ihr Management in Los Angeles am Donnerstag auf Anfrage mit. Der Krankenhausaufenthalt sei lediglich vorsorglich. "Sie wird bald heimkommen. Im Augenblick ist sie von ihrer Familie, Freunden und wunderbaren Juwelen umgeben", hieß es in einer Mitteilung.
Nachdrücklich wies das Management Gerüchte zurück, die 76-Jährige sei nach einer Herzattacke an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen worden. Derartige Berichte seien "dramatisiert, übertrieben und unwahr", so die Sprecher. Britischen Medien zufolge hatten die Ärzte zunächst um das Leben der Diva gefürchtet. Inzwischen sei sie jedoch über den Berg. Ihr Management gab weder über den Ort noch die Dauer des Klinikaufenthalts Auskunft. Die Schauspielerin lebt in Bel Air, dem Prominentenviertel von Los Angeles.
Ihr wohl bekanntester Film ist das Edward-Albee-Drama "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (1966), in dem sie mit ihrem damaligen Mann Richard Burton schonungslos offen die Selbstzerfleischung eines Ehepaars spielt. Für diese Darstellung erhielt sie ihren zweiten Oscar. Den ersten hatte sie einige Jahre zuvor für ihre Rolle als Edelnutte in "Telefon Butterfield 8" (1960) bekommen. Taylor war acht Mal verheiratet, mit Richard Burton gleich zwei Mal. Sie hat vier Kinder und neun Enkelkinder.
amz/AP/dpa