"Männer des Jahres": Strahlender Schwarzenegger
"Männer des Jahres" Nachdenkliche Gala
Es war eine Gala wie jede andere: Promis, Fotografen und Preise. Um den Glamour-Faktor zu erhöhen, ließ man einen Superstar aus den USA einfliegen, diesmal war es Arnold Schwarzenegger. Einerseits.
Andrerseits zeigten sich die Teilnehmer der Preisverleihung "Männer des Jahres" des Magazins "GQ" in diesem Jahr nachdenklich. Angesichts der vielen Vorwürfe sexueller Übergriffe in der Filmbranche äußerten sich auch die Besucher zu dem Thema.
Til Schweiger zum Beispiel, der lange in Hollywood gelebt hat. Bei einem Besuch vor Kurzem habe er mit vielen Insidern gesprochen: "Alle sagen unisono, dass es eigentlich ein offenes Geheimnis war und dass es verlogen ist, dass jetzt alle so erschüttert tun."
"Männer des Jahres": Strahlender Schwarzenegger
Schweighöfer verurteilt Machtmissbrauch
Schweiger betonte: "Generell sollten die Männer die Frauen mit sehr viel Respekt behandeln und umgekehrt." Schauspielkollege Matthias Schweighöfer sieht das ähnlich: Er verurteilte Machtmissbrauch "in jedem Bereich, ob durch Frauen oder Männer".
Gefeiert wurde natürlich trotzdem: Als "Männer des Jahres" ausgezeichnet wurden Fußballweltmeister Philipp Lahm, Schauspieler Matthias Schweighöfer, Sänger Mark Forster und Jazzmusiker Gregory Porter.
Und einer durfte sich besonders freuen: Arnold Schwarzenegger. Der Schauspieler und frühere kalifornische Gouverneur wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Für ihn sei das eine Ehre, sagte er vor Beginn der Gala in der Komischen Oper. So etwas könne nur einmal im Leben passieren, sagte der 70-Jährige. Womit er wohl recht hat.