Obama in Kuba: Malia macht die Übersetzerin
Übersetzungshilfe für Obama Tochter Malia dolmetscht für den Präsidenten
Diplomatische Fallstricke gab es so einige - doch Barack Obama ließ sich seinen Kuba-Besuch nicht vermiesen. Beim Treffen mit Kubanern in einem Restaurant in der Altstadt von Havana amüsierte er sich offenbar prächtig.
Der offizielle Fotograf des Weißen Hauses, Pete Souza, dokumentierte via Instagram, wie der US-Präsident mit seiner Tochter Malia während eines Gesprächs in schallendes Gelächter ausbricht. Die 17-Jährige hatte versucht, simultan aus dem Spanischen ins Englische zu übersetzen.
Das scheint dem Präsidentenspross ganz passabel gelungen zu sein: "Wissen Sie, ihr Spanisch ist viel besser als meins", sagte Barack Obama in einem Interview mit dem Sender ABC. "Ich hoffe, dass sie es irgendwann fließend spricht."
Er selbst bedaure zutiefst, dass er nie genug Zeit gehabt habe, ordentlich Spanisch zu lernen, so der US-Präsident weiter. Sein Vokabular beschränke sich auf das eines Zweijährigen, "mein Akzent ist aber nicht schlecht", scherzte er.
Der zweitägige Besuch Obamas beim kubanischen Staatschef Raúl Castro war durch die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen der beiden Länder im Dezember 2014 möglich geworden. Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten seit 1928.
Pete Souza hat den US-Präsidenten und seine Familie auf der gesamten Reise fotografisch begleitet. Er dokumentierte die Landung, einen Spaziergang durch die Altstadt von Havana und den Besuch von First Lady Michelle Obama und den Töchtern in der großen Kathedrale im Zentrum der Stadt.
Malia Obama nutzt die Frühlingsferien, um ihre Eltern nach Kuba und ab Donnerstag nach Argentinien zu begleiten. Ab Herbst wird sie das College besuchen.