Trennungsklatsch im Profisport: Maria Scharapowa ist wieder Single
Trennungstratsch im Profisport Tennisprofi Maria Scharapowa wieder Single
New York - Von wegen Hochzeit - Maria Scharapowa ist wieder Single. Mit diesem Geständnis überraschte die russische Tennisspielerin am Freitag die Journalisten bei den US Open in New York. Die hätten mit einer Trennung wohl am wenigstens gerechnet. Schließlich schrieben doch viele in letzter Zeit lieber über eine bevorstehende Hochzeit mit dem slowenischen Basketball-Profi Sasha Vujacic (Spitzname: "The Machine").
Der war es auch, der die Bombe zuerst platzen ließ. Über Twitter gab er bekannt, dass die beiden gar kein Paar mehr sind - und zwar offenbar schon lange nicht mehr, wie sich später herausstellte.
Angesprochen auf den Trennungs-Tweet, brauchte die 25-jährige Scharapowa nur noch zu bestätigen: "Ja, das ist korrekt", sagte sie und fügte hinzu, die beiden seien schon seit dem Frühjahr nicht mehr zusammen.
Im Oktober 2010 hatten sich die beiden Profisportler verlobt. Es gab Gerüchte, die Hochzeit solle im November 2012 am Bosporus steigen. Alles passte. Noch am Rande der US Open hatte Scharapowa angekündigt, nicht ewig Tennis spielen und irgendwann Kinder haben zu wollen. Wohl nicht mehr mit Sasha.
Dessen Wechsel von den New Jersey Nets in der amerikanischen Profiliga zum türkischen Club Anadolu Efes nach Istanbul im vergangenen Jahr habe es "extrem schwer gemacht", erzählte Scharapowa ungewohnt offen. "Es war eine schwere Entscheidung. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit zusammen", sagt sie einer verdutzten Medienschar.
"Ich würde ihn immer noch als Freund bezeichnen"
Für die gab es vorher kaum Hinweise. Erst Anfang der Woche hatte sie noch Fragen nach dem dunkelhaarigen Beau beantwortet, seinem Arbeitgeber und dem früheren Wohnort zum Beispiel. Business as usual - von Entlobung keine Rede.
"Keiner hat mich direkt danach gefragt. Dabei habe ich doch nur darauf gewartet, bis einer nachfragt. Ich bin eben nicht die Person, die alles von sich aus mitteilt", kommentierte der Tennis-Star und sagte: "Wir haben großen Respekt voreinander. Ich würde ihn immer noch als Freund bezeichnen."
Als Freundin bezeichnen würden viele ihrer Fans die Tennisspielerin wohl auch gern: Die 1,88 Meter große Blondine ist nicht nur eine der bestbezahlten Sportlerinnen der Welt und als French-Open-Siegerin und Olympia-Zweite auch sehr erfolgreich. Sondern sie versucht sich auch als Unternehmerin, mit ihrer Fruchtgummi-Linie Sugarpova. Damit bringt sie Zuckriges unter die Leute, in verschiedenen Geschmackrichtungen und Formen: Es gibt Tennisbälle, Handtaschen und Stöckelschuhe aus Gummi - nur keine Basketbälle.