McCartney-Scheidung: Millionengeschacher hinter verschlossenen Türen - DER SPIEGEL
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McCartney-Scheidung Millionengeschacher hinter verschlossenen Türen

So öffentlich die Schlammschlacht von Ex-Beatle Paul McCartney und Heather Mills zunächst war, so abgeschottet gehen die Noch-Eheleute in den Endspurt. Hinter den Türen eines Londoner Gerichts feilschen die beiden um die Abfindung für Mills. Und die könnte sensationell ausfallen.
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London - Paul McCartney, 65, und Heather Mills, 39, stehen möglicherweise kurz vor einer Einigung in ihrem Scheidungsstreit. Wie die BBC berichtete, kamen beide Seiten heute in London hinter verschlossenen Türen vor Gericht zusammen. Zeitungsberichten zufolge kann Mills mit einer Abfindungssumme von bis zu 60 Millionen Pfund (umgerechnet rund 86 Millionen Euro) rechnen - das wäre britischer Rekord. Um der Aufmerksamkeit der Fotografen zu entgehen, betraten McCartney und Mills das Gerichtsgebäude durch Seiteneingänge. Das frühere Model verbarg ihr Gesicht unter einer Decke.

Ein nicht namentlich genannter Freund von Mills verwies in der Zeitung "Sun" darauf, dass die gemeinsame Tochter Beatrice am 30. Oktober vier Jahre alt wird. Er betonte: "Beide, Paul und Heather, wollen den Fall noch vorher abschließen. Es sieht danach aus, als ob dies nun geschehen werde." Eine der wichtigsten Bedingungen für eine Einigung sei aber, dass Mills weder Details über ihre Ehe mit dem Ex-Beatle noch über die genauen Einzelheiten ihrer Scheidungsvereinbarung preisgeben dürfe.

Das Ex-Model und der Musiker hatten sich im Mai 2006 getrennt und sich bald darauf eine Scheidungsschlacht geliefert. Inzwischen soll sich ihr Verhältnis der Tochter Beatrice zuliebe wieder verbessert haben. Das Vermögen von McCartney wird auf 825 Millionen Pfund (rund 1,2 Milliarden Euro) geschätzt.

ffr/ddp