McCartneys Einsichten "Scheidung ist die Hölle"
London - Zum ersten Mal hat Paul McCartney in einem Interview mit der Zeitschrift "RadioTimes" seine wahren Gefühle über die schmerzhafte Scheidung von Heather Mills offenbart. Damit ist der Brite wohl jetzt schon der Gewinner einer Scheidungsschlacht, die ihn mehrere Millionen Pfund kosten dürfte, ihm aber vermutlich viele Sympathien sichern wird. Dass er, ganz Gentleman, in dem Interview nicht über Noch-Ehefrau Heather Mills lästert, tut sicher sein Übriges.
Allein die Musik und seine Kinder - allen voran Beatrice, die gemeinsame Tochter mit Mills - würden ihm durch die "bittere Scheidung" helfen. Gefragt, ob er die Heirat bereue, antwortet Sir Paul nur: "Scheidung ist wie ein Gang durch die Hölle." Dabei wolle er seine Würde bewahren, betont der Ex-Beatle. Als Vergleich zieht er den berühmten britischen Kriegsstrategen Winston Churchill heran: "Wenn du durch die Hölle gehst, geh immer weiter!"
"Love is a battlefield", wusste schon McCartneys Sangeskollegin Pat Benatar: Acht Stunden saß McCartney in der vergangenen Woche Mills gegenüber, versuchte eine Übereinkunft zu erreichen und Details der Scheidung zu klären, berichtet der "Mirror". 50 Millionen Pfund soll er ihr angeboten haben, wenn sie sich verpflichtet, nicht über die vier Jahre dauernde Ehe zu sprechen. Doch obwohl das einstige Paar die Scheidung angeblich möglichst schnell durchziehen möchte, erreichte es keine Einigung. Das Tauziehen geht weiter.
Mills und McCartney hatten im Juni 2002 geheiratet, vier Jahre nach dem Krebstod seiner ersten Frau Linda. Im Mai 2006 gaben sie ihre Trennung bekannt. Was folgte, war eine monatelange mediale Schlammschlacht, während der beide versuchten, die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu ziehen.
Und weil keiner so schön still leidet wie Sir Paul, gönnt man ihm die Gerüchte, er würde Renee Zellweger, Rosanna Arquette und Christie Brinkley daten. Aber der Single in spe wiegelt gegenüber "RadioTimes" ab: "Ich war in den USA im Urlaub." Dabei habe er Brinkley zufällig getroffen, sie gegrüßt, und sofort habe ein Schnappschuss der Begegnung die Gerüchteküche brodeln lassen. "Aber da ist nichts dran", beteuert McCartney.
sil