Medienstar Spears: Alkohol und Kindermädchen - DER SPIEGEL
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Medienstar Spears Alkohol und Kindermädchen

Ihre Erfolge als Pop-Star liegen lange zurück, ihre Ehe kann kaum als Triumph gewertet werden. Jetzt geraten auch Britney Spears' mütterliche Fähigkeiten in die Kritik: Ex-Angestellte wollen beobachtet haben, wie sich die Sängerin in Gegenwart ihrer Söhne betrank.
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Los Angeles - Amerikanern mit einer Vorliebe für People-Magazine bleibt in diesen Tagen am Kiosk nicht viel Auswahl: Gleich mehrere Zeitschriften füllen ihre Titelseiten wieder einmal mit Britney Spears, 25. Ihr toposartiger Sturz - von der Pop-Prinzessin zur mitleiderregenden Figur - fasziniert die Blattmacher und ihre Kundschaft. Besonders, wenn wie jetzt ein neuer Tiefpunkt der Spears-Vita erreicht zu sein scheint.

Die Zeitschrift "Us Weekly" berichtet, dass frühere Angestellte die Fähigkeiten der Sängerin in Zweifel ziehen, angemessen für ihre Söhne Sean, 1, und Jayden, 11 Monate, zu sorgen. "Sie trinkt vor den Kindern", zitiert das Blatt eine frühere Hilfskraft. "Am Anfang helfen ihr die Drinks, locker zu werden, nicht so wütend zu sein. Aber sie trinkt jedes Mal zu viel und packt's irgendwann nicht mehr - und dann sind die Nannys dran."

Allerdings, so heißt es weiter, seien die Kindermädchen kaum in der Lage, sich adäquat um die beiden Jungen zu kümmern, da Spears sie nach den falschen Kriterien auswähle: "Ihr kommt es darauf an, dass die Nannys jung sind und man mit ihnen Spaß haben kann, dass man mit ihnen trinken kann und auf Partys gehen. Sie stellt Leute ein, um Freunde zu haben." Andere Blätter drängen mit Insider-Geständnissen auf den Markt, die Spears in ein noch fragwürdigeres Licht rücken.

Als ergiebigste Quelle der Spears'schen Verfehlungen gelten die eidesstattlichen Versicherungen aus dem Umkreis der Sängerin, die der Anwalt ihres Ex-Ehemannes Kevin Federline, 28, gesammelt hat. Damit will Federline im Sorgerechtstreit vor Gericht punkten. Das Magazin "People" klagt inzwischen sogar, um weiterhin Einsicht in die Dokumente erhalten zu können, die momentan unter Verschluss sind.

pad

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