Michael Douglas' Einsichten: Ruhe sanft, Libido - DER SPIEGEL
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Michael Douglas: Verhängnisvolle Affären

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Michael Douglas' Einsichten Ruhe sanft, Libido

Michael Douglas war ein wilder Kerl - als seine erste Gattin ihn nach langer Leidenszeit vom Hof jagte, klagte sie, er sei ein notorischer Frauenheld. Heute gibt sich der Schauspieler geläutert - und erklärt, was ihn entschärfte.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Michael Douglas

Hamburg - Glenn Close vernaschte er zwischen schmutzigem Geschirr auf der Küchenspüle, Sharon Stone machte ihn so wuschig, dass nicht mal ein Eispickel seine Libido kühlen konnte. Das waren natürlich nur Filmszenen, dennoch drängte sich stets der Eindruck auf, dass , größter männlicher Kinostar der achtziger und frühen neunziger Jahre, auch privat ein flottes Leben führte.

Die Zeiten sind vorbei, wie der mittlerweile 65-jährige Douglas nun in einem Interview mit dem Magazin "Esquire" sagte. "Ich fühle mich heute wohler in meiner Haut, mein Leben wird auch nicht mehr so stark von meiner Libido bestimmt wie früher - so ist das eben, wenn man älter wird und glücklich ist."

Douglas ist seit zehn Jahren mit der 25 Jahre jüngeren Kollegin Catherine Zeta-Jones verheiratet, das Paar hat einen neunjährigen Sohn und eine sechsjährige Tochter.

"Als ich Catherine heiratete, habe ich bewusste Entscheidungen getroffen und meinem Leben neue Prioritäten gegeben. Als dann noch zwei kleine Kinder kamen, dazu die junge Frau, eine Schauspielerin auf der Höhe ihres Könnens - da wurden sie zum Mittelpunkt."

"Ich bin ruhiger geworden", bilanziert Douglas. "Es ist schon spannend, wenn man in meinem Alter so kleine Kinder hat. Man sitzt ein wenig zwischen den Stühlen. Die einzigen Kids, zu denen einige meiner Freunde Kontakt haben, sind ihre Enkel."

pad